Szeniale Ückendorf

Szeniale Ückendorf – eine teilweise importierte Kunst- und Künstlerszene feierte sich und ihren Stadtteil unter teilweisem Einbezug der Anwohner mit einer Leistungsshow

Unmöglich alle 40 Ereignisorte auch nur besuchen zu können, geschweige denn, in die Lesungen, Performances, Shows, Installationen, Skulpturen, Gemälde einzutauchen, gab es doch wunderbare Kunst Atmosphäre-Appetit-Häppchen und Einblicke in schräge, verwunschene Hinterhöfe, aus dem Lot geratene Häuser, die ahnen ließen, wie der Matrosengang entstanden sein muss.

Gentrifizierung hat durchaus Charme und Dank Hunderten von Akteuren blitzte zwischen in der Fläche baulich und soziokulturell angeschlagenem, der eine oder andere strahlkräftige Leuchtturm mit dem Versprechen auf, dass am Ende des Tunnels Licht wartet.

Verstörend war mir manchmal die Perfektion und Professionalität der Künstler, die wenig Raum für „Patzer“ oder sich gerade Erprobende ließ.

Einige Projekte beschäftigten sich tatsächlich auch mit dem Stadtteil und den dort lebenden Menschen, stellvertretend sei diese kleine Schaufensterinstallation von Axel Sohnius genannt, die hier in völlig unprofessionellen und unperfekten Bildern wiedergegeben sein soll.

 

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Heinz Niski

Heinz Niski

Handwerker, Rentner,

31 Gedanken zu „Szeniale Ückendorf

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    14. Juli 2019 um 20:44
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    Alte Unken!

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  • Heinz Niski
    14. Juli 2019 um 22:13
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    Unken oder UnkInnen?

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    14. Juli 2019 um 22:15
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    Unken!

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  • Heinz Niski
    14. Juli 2019 um 22:17
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    Aber alt?

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    14. Juli 2019 um 22:18
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    Auch

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  • Heinz Niski
    14. Juli 2019 um 22:20
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    Auch geht nicht. Man kann bisher zwar Geschlechtswandler sein, aber nicht heute Alt und morgen Jung.

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    14. Juli 2019 um 22:22
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    Eben!

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  • Heinz Niski
    14. Juli 2019 um 22:23
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    Welcher Akt der Szeniale hat dir am besten gefallen?

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    14. Juli 2019 um 22:24
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    Ich war leider nicht da, aber hätte gerne Stella Narae Kim und ihr Querflötensolo im WiPa gehört.

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  • Heinz Niski
    14. Juli 2019 um 22:25
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    Ohh… du warst gar nicht da.. ohh… aha. Ähh.. hmmm.. ahhh.. OK. Verstehe.

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    14. Juli 2019 um 22:57
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    eine andere Generation ist dran, eine freie Kulturszene zu etablieren, wird höchste Zeit und ich finde es ermutigend, so denn niemand Im- und Export rechtmäßig als Einschränkung diskriminiert. Dass es gleich zu einer Leistungsschau ausartet, kann man kritisieren, die einzelnen Projekte hätten jeweils mehr Aufmerksamkeit verdient, als man in 24 Stunden schenken kann… es muss Kontinuität wachsen, das Jahr hat 365 1/4 Tage. Jedenfalls ist in GE mehr Kultur möglich als gutes Musiktheater und Museum 🎭

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  • Heinz Niski
    15. Juli 2019 um 8:44
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    Die wievielte Generation etabliert eigentlich mit Hilfe der Stadt die wievielte „freie Szene“? In welche Unfreiheit und warum wuchsen die vorangegangenen freien Generationen?

    Kann es sein, dass ein Alleinstellungsmerkmal der „freien Szene“ eine Geschichtsvergessenheit ist? Und was ist mit den „freien Szenen“ der Musiker und Theaterleute um Consol? Wertet man deren Kulturschaffen nicht ab, indem man von „höchster Zeit eine freie Szene zu etablieren“ schreibt?

    Was ist eine „freie Szene“? Ist die frei von den Subventionen der Stadt, des Landes? Ist sie frei von Betreuern aus dem Kulturmanagement und den Begehrlichkeiten der Stadtteilmanager? Was wird aus ihr, wenn sie erfolgreich den Stadtteil gentrifiziert hat?

    Ich weiß das alles nicht, vermute fast, dass nur die Gattungsbezeichnung unglücklich gewählt wurde.

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    15. Juli 2019 um 12:27
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    Die Frage des Zuwachses ist schnell geklärt.

    So sagt Olaf Zimmermann¹: „Denn das gehört zu einer ehrlichen Bilanz auch dazu. Die Förderung der Freien Szene hat sich verändert. Förderkriterien wurden überarbeitet. Fördermittel wurden aufgestockt. Honoraruntergrenzen wurden teilweise eingezogen. Expertenbasierte Förderungen gewinnen an Bedeutung.“

    Im kommunalen Bereich – wie vorliegend – gibt es weitere Fragen:

    „Politik für die Freie Szene zu machen, heißt aus meiner Sicht, klarzustellen, für wen was gemacht wird.“

    Auf einer ersten Tagung im Mai 2019 beantwortet die Freie Szene Essen diese Frage in ihrer Stadt. „Auf Initiative des Kulturbeirates der Stadt Essen und der Kulturellen Marketing-Initiative Essen entstand daher die Idee einer Tagung zur Situation und zur Perspektive der freien Kulturszene in Essen.“:
    https://freieszeneessenstaerken.wordpress.com/tagung-2019-wir-sind-so-frei-perspektiven-der-freien-kulturszene-in-essen/

    Harald Redmer klärt in seinem Artikel in Politik & Kultur (03/2018, S. 24) über die Freie Szene-Förderung in NRW auf. Die Förderbedingungen seien beachtenswert. Dennoch sei die Lage prekär, dann man „aber kurz vor einem nicht minder historischen Overkill steht.“ “ Vor Jahren wurde in diesem Zusammenhang noch zuweilen das Boheme-Klischee – »arm gleich besonders kreativ« – bemüht, um sich der politischen Verantwortung zu entziehen. Dieser Zynismus gehört wohl der Vergangenheit an. Wir finden ihn jedoch in einer Art Kuschelvariante in der Behauptung wieder, die Künstlerinnen und Künstler könnten sich doch fabelhaft mit den vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten abseits der eigentlichen künstlerischen Arbeit über Wasser halten – ein fataler, die Szene instrumentalisierender Irrtum. Denn: Jede Arbeit z. B. in der kulturellen Bildung braucht die qualifizierte künstlerische Basis. Sie ist fundamentale Voraussetzung für jede »Sekundärverwendung«.“

    Sekundärverwendung wäre dann für GE und den Stadtteil Ückendorf das Stichwort. Welche Arten der Sekundärverwendung Gelsenkirchen in Bezug auf die Freie Szene nutzt, um sein Image und die Quartiersentwicklung aufzupeppen, dürfte auf der Hand liegen. Nur, worin ist der Gegenwert für die Einzelnen zu finden?

    Was gegen den drohenden Overkill getan werden müsste?

    „Das ist mit der bisherigen Förderpraxis nicht zu schaffen. Ein Paradigmenwechsel in der Förderpolitik ist daher überfällig. Die Stichworte dafür sind Kontinuität und Breite. Die Freie Szene braucht mehr Planungssicherheit und freie Gestaltungsmöglichkeiten ihrer Arbeits- und Entwicklungsprozesse und eben auch mehr kontinuierliche Förderung für deutlich mehr Akteurinnen und Akteure.“

    Und so fragt Dagmar Schmidt (P & K, S. 28) zu recht: „Doch das grundsätzliche Dilemma ist, dass die Gesellschaft, noch schlechter als in den Sozial- und Pflegeberufen, künstlerische Produkte und Leistungen niedrig oder gar nicht honoriert. Wie viel ist der Gesellschaft die freie Kunst wert?“

    P&K 03/2018,Quelle:
    https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2018/04/puk03-18.pdf

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  • Bernd Matzkowski
    15. Juli 2019 um 13:04
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    Was ist eine „freie Szene“?
    Frei wozu und frei wovon?
    Eine „Szene“ setzt eigentlich ein Bewußtsein ihrer selbst voraus, meint, die Zugehörigen zu dieser Szene müssten ein gegenseitiges Minimalverständnis ihrer selbst haben, ein ausgesprochen-unausgesprochenes, mehr oder weniger diffuses oder mehr oder weniger scharf umrissenes Bild von sich selbst haben, das aber größer ist als die Bündelung von Aktivitäten, also dem gemeinsamen Tun, der Addition und des Neben- oder Nacheinanders in einem wie auch immer zu nennenden Programmrahmen.
    Frei sind die „Freien“ zunächst nur in ihrer Ausdrucksform- es braucht noch nicht einmal die Teilnahmebescheinigung an einem VHS-Makramee- oder Tiffany-Lampen-Kurs, um sich „freier Künstler“ auf eine Visitenkarte drucken zu lassen!
    Frei ist der Freie aber eben auch von einer Festanstellung an einem Theater, einem Opernhaus, einem öffentlichen Orchester mit Tarifvertrag und Weihnachtsgeld und Urlaubsanspruch. Der Freie beutet sich zumeist selbst aus, wehalb er neidisch auf die nicht mehr freien Künstlerkollegen schaut, die er um ihre Unfreiheit, also ihr festes Einkommen, beneidet, weswegen er aber nach Unterstützung strebt, die aus dem öffentlichen Haushalt (Steuermittel) oder von Sponsoren kommt, die übrigens auch die „etablierte“ (besser: institutionalisierte) Kunst fördern. Konkret: Nicht nur das Musiktheater, sondern auch die „freie Szene“ buhlt um das Sponsoring der Sparkasse und anderer Wirtschaftsbetriebe.
    Blickt man auf den Begriff unter marktwirtschaftliche Gesichtspunkten, dann muss sich der „Freie“ am Markt behaupten, die institutionelle Kunst (etwa Theater) steht im Rechtfertigungsgefüge gegenüber der Kommune, dem Land, dem Bund, kurz: den jeweiligen öffentlichen Subventionsgebern, und ist politischen Stimungslagen und der Haushaltsentwicklung bzw. der Kassenlage unterworfen! Die Freien dagegen stehen in Konkurrenz zueinander (etwa viele Bands bei zu wenigen Auftrittsmöglichkeiten)!
    Als „Arbeitsbegriff“ ist der Begriff „freie Szene“ zu gebrauchen, eine inhaltliche Füllung müsste aber noch erfolgen. Und ein Qualitätsbeweis ist mit dem Begriff überhaupt nicht verbunden. Aber auch nicht von vornherein mit einem „Stadttheater“ oder einem „Staatsorchester“!

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    15. Juli 2019 um 16:01
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    als (ehemaliger?) Kulturschaffender könntest du auf einige Fragen stundenlang antworten und versteckst hinter „ich weiß das alles nicht“ sehr gut sehr rhetorische Fragen, lieber Heinz… wie du richtig auf- und abwertest, gibt es Szenen der Musik, bildenden Kunst, des Theaters etc., die sich begegnen und befruchten können, aber nicht müssen (auch deswegen frei).

    Das kann man runterbrechen bis auf einzelne Akteure und deren Motive und von morgens bis abends bewerten und gut oder weniger gut finden, solange es passiert. Es ist da etwas entstanden, das es vorher in dieser Form nicht gab, ich wollte vor allem ausdrücken, dass es mir besser gefällt als wenn nichts bzw. weniger passiert.

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    15. Juli 2019 um 16:39
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    Eine „Freie Szene“ ist eine freie Szene.

    Das heist sie hat nichts mit einer städtischen Organisation zu tun.
    Eine solche Szene füllt von ganz alleine einen freien Raum aus. Und nur so kann sie sich entwicklen.

    Jede Einmischung „von oben“ ist da nur hinderlich. Da ist ein Kulturamt völlig fehl am Platz. Kultur kann nicht nicht von oben verordnet werden: „The Revolution Will Not Be Televised“

    Aber, die Stadt kann den Raum halt frei machen (Toleranz). Und das hat sie mit der Szeniale getan. Das war für alle Beteiligten ein großes Experiment. Ob es gelungen ist, stellt sich erst über sie Zeit hinweg heraus. Ob da etwas draus entsteht und ob der Raum frei bleibt… wir werden es sehen.

    Gentrifizierung wäre jedenfalls der Tot. Ohne die unmittelbare Bevölkerung mit ein zu beziehen, ist das Ganze sinnlos.

    Irgendwann fällt den Immobilen Haien dann auch mal auf, das es in Gelsenkirchen noch freien Wohnraum gibt den man vermarkten kann. Mit teuren Boutiquen und Gallerien drum herum. (gespeist von einer „freien Szene“)… das wärs dann gewesen

    Meiner Meinung nach ist es die Aufgabe der Stadt sicherzustellen, das nicht auch in dieser Stadt Mieten und Lebenshaltungskosten Kosten durch die Decke gehen.

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    • Heinz Niski
      15. Juli 2019 um 16:54
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      @ M.R.
      sympathische Beschreibung deren Folgerung und Forderung ich teile

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    15. Juli 2019 um 17:11
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    ohne Wertung keine Meinung, ohne Meinung keine Diskussion, ohne Diskussion keine Entwicklung… ich frag mich nur, warum man die Wertung dann so versteckt, und da sind wir wieder bei den Unken

    https://de.wikipedia.org/wiki/Unken

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    • Heinz Niski
      15. Juli 2019 um 17:33
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      C. D. – den Spaß kenn ich aus dem Antisemitismus. Zum Glück kenne ich dich persönlich und weiß dass du das nicht so meinst.

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    • Heinz Niski
      15. Juli 2019 um 17:36
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      Über die „versteckte Wertung“ meditiere ich noch. Bis dahin…. Als Anhänger des „Kunst muss verfallen, ansonsten wird sie verkauft“ bin ich nach wie vor Kulturschaffender, per Eigendefinition der „freien“ Künstler allerdings nicht, da ich als Dilettant die (An)Forderung nach Professionalität nicht erfülle.

      Als Zwischentonversteher nehme ich (irgendwie begeistert) zur Kenntnis, dass in Gelsenkirchen nach wie vor alles, was nicht mindestens wie begeisterte Zustimmung mit Raketengetrampel auf und aus dem Parkett klingt, BÖSE ist.

      Es verheert unser Land eine pechschwarze Unke, die ihr Gift den Lebenden und den Toten einspritzt und alles Sein bedroht.

      Als „alte Unke“ sollte ich dann auch wissen, ab welchem Lebensjahr Mann/Männin sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs und / oder der Giftspritzerei heraus zu halten hat.

      Wie ich heute lernte, kann „frei“ frei von Einkommen, von ökonomischen Abhängigkeiten, von Verantwortung, von Verbindlichkeiten bedeuten, aber auch die Freiheit sein, sich inspirieren zu lassen, sich zu vernetzen oder auch nicht.

      Dass aber „freie Szene“ auch bedeutet, dass der Adressat alles was sich bewegt gut zu finden hat, ansonsten zu schweigen hat, wusste ich nicht.

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        15. Juli 2019 um 18:11
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        entweder spielst du Spielchen oder ich bin zu doof, meine Meinung auszudrücken. Professionalität ist immer relativ, aber nicht grundsätzlich verwerflich. Es gab nie EINE einzig wahre Szene, eher graue Einfalt und bunte Vielfalt mit mehr oder weniger Begegnungen und Überschneidung und diverse Motivationen und Effekte. Offene Kritik ist konstruktiver als versteckte. Neue Generationen und Akteure schaffen Neues; dass diese Tatsache MIR gefällt, muss nicht verbindliche Richtschnur aller Mitbürger werden. Wenn nichts mehr passiert, entfallen auch die Wertungen. MIR ist da in letzter Zeit eher zu wenig passiert. Die Konzentration auf 24 Stunden Kulturbombardement ist imposant, auf Dauer aber nicht zielführend, ein Feuerwerk pro Jahr macht keine lebendige Szene. „Frei“ bedeutet nicht immer Freibier. Wenn du denkst, dass ich dich angreifen wollte, hast du dich aber geschnitten 🤡

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        • Heinz Niski
          15. Juli 2019 um 19:38
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          Ich kann das Problem „versteckte Wertung / offene Kritik“ nicht einkreisen. In meinem Ausgangstext habe ich wohlwollend Eindrücke, Beobachtungen von rund 16 Orten, 7 Stunden, 10 Gesprächen mit Künstlern komprimiert zusammen gefasst.

          Nicht eingeflossen in meinen Text sind die von den Künstlern selber zur Sprache gebrachten Fragen zum Publikum (!) und zur organisatorischen Überdehnung. Ebenfalls ausgelassen habe ich anekdotisches über Eifersüchteleien und andere gegenseitige Aufregungen unter den Künstlern.

          Die Forderung, so zu sein wie Che Guevara: „Uns bleibt, was gut war und klar war: Dass man bei dir immer durchsah“ – kann ich nicht bedienen. https://www.youtube.com/watch?v=rhszn6tucjA

          Obwohl ich meinen Text für Muttersprachler entschlüsselbar halte, habe ich kein Problem, wenn er bei dem einen oder der anderen starke Ablehnungsgefühle auslöst. Es gibt halt viele Kunstformen.

          Klarsprech sollte allerdings beim Thema Einbindung der migrantischen Anwohner sein. Die gab es nicht. Aber das ist nicht den Künstlern aufzubürden.

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    15. Juli 2019 um 19:45
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    ging mir mehr um die rethorischen Fragen

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  • Heinz Niski
    15. Juli 2019 um 20:06
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    OK. Das werde ich heute nicht mehr bedienen können. Was du als rhetorische Figur zur Selbstüberhöhung interpretierst, ist von mir der eher resignative Hinweis auf den Fluch und Segen der ausgebluteten Provinz. Einerseits durchaus Avantgarde, Zentrum, Brennpunkt zu sein, andererseits unbeachtet, ungeliebt immer wieder bei Minus Null beginnen zu müssen. Brain Drain auf der einen Seite, Pull Faktor für die Verzweifelsten auf der anderen…

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    15. Juli 2019 um 20:10
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    danke und sorry, ich tu immer nur so clever, aber mein Erklärgerät hat sich in der Bartwickelmaschine verhaspelt

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  • Heinz Niski
    15. Juli 2019 um 20:19
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    Haben wir ja gemeinsam… 😇

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    15. Juli 2019 um 20:29
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    immerhin war hier immer auch Platz für Unprofessionalität als eventuelle Basis späterer Verbesserung, mit jedem Quäntchen Kultur, die man „macht“, war jedenfalls mehr Kultur da als vorher. Und ein Ansporn für alle anderen, auch etwas (vielleicht besser) zu machen oder anderweitig Unterstützung zu leisten, Kultur bringt oft Spaß… meine unprofessionelle Musik hat mir jedenfalls immer Spaß gemacht. Vielleicht hätte ich damit in Hamburg oder Berlin sogar mehr Erfolg gehabt, aber da wollte ich nicht hin

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  • Heinz Niski
    15. Juli 2019 um 22:33
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    Damals… als die Bochumer Straße noch aus Holz war…

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    17. Juli 2019 um 12:11
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    Gestern beim Stammtisch tauchte die Frage auf, wer denn zu diesem Kreis zählt: „eine teilweise importierte Kunst- und Künstlerszene“. Und ob Honorar gezahlt wurde?

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  • Heinz Niski
    17. Juli 2019 um 21:36
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    Musiker wie Edy Edwards (Herne) Vorleser wie Mutter Beimar (Lindenstraße) oder Fritz Eckenga (Dortmund) etc. Bei einigen ist das fließend, weil sie mehrere Ateliers in verschiedenen Städten oder verschiedene Herzensorte haben.

    Nix tragisches oder dramatisches, ein Chor oder eine Tanztruppe, die mehr als 20 Mitglieder hat, wird kaum nur Gelsenkirchener Akteure dabei haben. Wenn jemand in Essen wohnt, sich mit Gelsenkirchen verbunden fühlt, dann ist er oder sie ein „Import“, den man aber durchgehen lassen kann.

    Ob es Honorar gab, weiß ich nicht. Viel kann es aber bei einem Gesamtetat von 100 000 nicht gewesen sein. Auf alle Akteure verteilt, abzüglich der Kosten für die Organisation, wird für jeden nicht plötzlicher Reichtum ausgebrochen sein.

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  • Heinz Niski
    18. Juli 2019 um 11:58
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    Ein Leserbrief in der WAZ fasst die Veranstaltung mit
    gut gemeint ist nicht gut gemacht zusammen.

    Auch wenn diese Veranstaltung noch so abgefeiert wird, sollten sich mal einige Akteure hier mal ehrlich machen: Gemessen an der Unterstützung der Stadt Gelsenkirchen im Vorfeld war diese Veranstaltung nicht nur mäßig besucht, sondern hat auch keinen nachhaltigen Impact für Ückendorf, Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet geschaffen.
    Welche aktuellen ja brennenden Diskurse des Stadtteils, geschweige denn des Ruhrgebiets wurden hier thematisiert?…….

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