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„Gesammelte Werke“ (Gesamtausgaben) machen sich gut im Regal, denn sie „machen Meter“, füllen die Regalbretter und sehen repräsentativ aus, wenn die Bände gut gestaltet und gebunden sind. Ein Regal wird bei mir gefüllt durch „Goethes Werke – nach den vorzüglichsten Quellen revidierte Ausgabe (19 Teile in 12 Bänden)“, herausgegeben von Dr. Fr. Strehlke, Verlag Gustav Hempel Berlin (um 1880 erschienen), käuflich erstanden vor vielen Jahren in Prag. Zwei Regale waren mal gefüllt mit den berühmten „Blauen Bänden“, also der vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED herausgegeben Studienausgabe der Werke von Karl Marx und Friederich Engels (44 Bände). Davon stehen heute noch vier oder fünf Bände im Regal. Und auf etwa 40 Bände hatte es meine Sammlung der Werke von Karl May gebracht. Die habe ich irgendwann mal an die jüngere Verwandtschaft verschenkt, damit die Neffen, Cousins und Nichten auch die Möglichkeit hatten, in die abenteuerliche Welt der Figuren Karl Mays einzutauchen. Die Gesamtausgabe der Werke Karl Mays umfasst über 90 Bände, darunter sind neben den bekannten „Indianergeschichten“ auch eher unbekannte Werke (Aus dunklem Tann, Zepter und Hammer, Das Zauberwasser, Lichte Höhen). May ist und bleibt für die meisten Menschen eben doch mit den Namen Winnetou und Old Shatterhand verbunden. Nun mögen heute alberne Wokeness-Debatten, Diskussionen über politische Korrektheit und das Mimimi über kultureller Aneignung schon Kindergarten-Kindern die Freude an den Geschichten des Mannes aus Sachsen und am Verkleiden als „Indianer“ nehmen – die Figuren von Karl May sind und bleiben unsterblich. Er ist immer noch der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache mit einer weltweiten Auflage seiner Bücher von etwa 200 Millionen Bänden.

„Ich habe gesprochen!“

 

Einen schönen Sonntag noch und eine brüderliche (und schwesterliche Woche

Blutsbrüder: Ein Gespräch zwischen Old Shatterhand und Winnetou

 „Ich trink Ouzo, was trinkst du?“

Fragt Shatterhand den Winnetou

 

„Kein Ouzo, denn Feuerwasser ist tabu

Ich trink nur Milch der Bio-Kuh.“

„Und was kommt auf den Abendbrottisch?

Fleisch vom Grill, gegrillter Fisch?“

„Fleisch und Fisch, das esse ich nicht

Obstsalat, das ist mein Leibgericht!“

„Magst du denn Weingummi und Schokolade?“

„Schmeckt doch beides ziemlich fade!“

„Was ist mit Fanta, Cola, Mezzo Mix?“

„Von diesen Soft-Drink halt ich nix!“

„Ganz schön schwer, dein Blutsbruder zu sein!“

„Na, dann ziehen wir uns mal ein Friedenspfeifchen rein!“

 

 

 

 

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Von Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv

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