Categories: Politik

Mal wieder Fernsehen – Michael Wolffsohn am 16.11.23 zur Reichspogromnacht

40 Minuten

Dem linken Antisemitismus ins Stammbuch geschrieben.

Dem muslimischen Antisemitismus ins Stammbuch geschrieben.

Dem bürgerlichen Antisemitismus ins Stammbuch geschrieben.

Dem woken intellektuellen Antisemitismus ins Stammbuch geschrieben.

Dem rechten Antisemitismus ins Stammbuch geschrieben.

Den deutschen Kanzlern, Regierungen, Parteien ins Stammbuch geschrieben.

Den deutschen Helden- und Lichtgestalten ins Stammbuch geschrieben.

 

Michael Wolffsohns Rede am 16.11.23 vor dem Berliner Abgeordnetenhaus zur Reichskristallnacht

 

Ab Minute 36 bis 1:17

Ab Minute 36 bis 1:17

Auf Youtube ansehen

 

Gedenkstunde Novemberpogrom | 38. Plenarsitzung aus dem AGH Berlin vom 16.11.23

Nicht Bildung, sondern Herzensbildung ist gefragt!

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann bewerten Sie ihn – oder schreiben Sie einen Kommentar!

Weitere Texte des Autoren:

Image by Dmitry Abramov from Pixabay

OK, ihr dauerbeleidigten Gelsenkirchener!

Da passt euch also mal wieder eine Statistik nicht, die ihr nicht selber fälschen konntet.…

Lesen Sie weiter:

Martin Sonneborn – Von Lügnern, Betrügern und Dieben

Von Lügnern, Betrügern und Dieben Wenn es Sie nicht kümmert, dass Ihre Regierung (und vielleicht…

Lesen Sie weiter:

Mal wieder Fernsehen: Uno-Spitzendiplomat Schulenburg über Krieg und Frieden

Weltwoche Interview 01.05.2024: «Man muss mit Putin verhandeln»: Uno-Spitzendiplomat Schulenburg über Krieg und Frieden  …

Lesen Sie weiter:

4 comments

Ali-Emilia PodstawaAli-Emilia Podstawa says:

Diese Rede von Michael Wolfssohn vor einem deutschen Parlament ist beispiellos. Historisch fundiert. Schonungslos. Entlarvend. Orientierung gebend. Klarsprech. Aufruf gegen die Naivität der „Elite“, denn Bildung ohne Herzensbildung verhindert den Antisemitismus nicht. Zitat der Urgroßmutter Wolfssohns: „Hochstudiert – und doch saudumm“.
Diese Rede zeigt den Unterschied zwischen der Weisheit in den Gedanken einer Persönlichkeit, und dem unreflektierten Müll der Sprachroboter, die unsere Gesellschaft pausenlos auf allen Kanälen fluten. – Nie wieder ist jetzt. Wann sonst?

5
0
Sieg.Tini. says:

Vielen Dank!

0
0
Heinz NiskiHeinz Niski says:

Auszüge aus „Kriegsgeschrei und die Tücken der deutschen Außenpolitik“ von Ludger Volmer – Erinnerungen von 1998 – 2004

https://www.telepolis.de/features/Israel-Palaestina-und-die-arabische-Welt-Katastrophe-mit-Ansage-9355614.html?seite=all

https://www.telepolis.de/features/Israel-Palaestina-und-die-arabische-Welt-Gaza-als-Brutstaette-fuer-Militanz-9356569.html?seite=all

„Sie sind Präsident, kein Politiker. Davon verstehen Sie nichts. Halten Sie sich da raus!“ Barsch herrschte Benjamin Netanjahu, Israels Regierungschef, Roman Herzog, den deutschen Bundespräsidenten, an. Herzog blieb gleichmütig, ließ die Tirade scheinbar ungerührt an sich abprallen. Als verstünde er kein Englisch. Der Dolmetscher übersetzte etwas weichgezeichnet.

Was hatte Herzog verbrochen, dass er sich eine solche Suada einhandelte? Das Existenzrecht Israels in Frage gestellt? Die besondere deutsche Verantwortung für diesen Staat? Die Hauptstadt Jerusalem? Nichts von alledem. Er hatte schlicht gefragt, wie der Israeli die Lebenssituation der Palästinenser im Westjordanland einschätze.

Das reichte, um sein Gegenüber explodieren zu lassen. Was dort drüben geschah, war nicht für die Augen der Weltöffentlichkeit geeignet, nicht für prominente Beobachter, erst recht nicht für deutsche. Kein Thema!

…… Wir hatten das Grab von Jitzchak Rabin besucht; der ehemalige Ministerpräsident hatte als Architekt des Friedensprozesses mit den Palästinensern 1994 den Nobelpreis erhalten und war 1995 ermordet worden. Wir hatten seine in Königsberg geborene Witwe Leah getroffen, um zu zeigen, dass unsere Sympathie den Friedensfreunden im Nahen Osten gehörte.

Und nun – Netanjahu! Es war etwas verstörend, was dieser Herr uns auftischte. Anhand der Wandkarte wurden uns die israelischen Gebietsansprüche und Sicherheitsinteressen erklärt. Für die Palästinenser blieb da nicht viel Raum.

Ein Flickenteppich zerrissener Gebiete markierte ihr Gelände, dazwischen israelische Siedlungen und militärisch kontrollierte Straßen. Ein Volk oben auf Hügeln, ein Volk unten in Tälern. Die Deutschen, nachdrücklich an ihre historische Verantwortung erinnert, sollten das Szenario kommentarlos hinnehmen.
…… Wir sprachen mit der Hamas in ihrem Hauptquartier in Gaza. Mit ihr zu reden ist eine Zumutung. Viele dort propagieren einen Sieg über Israel und glauben auch daran. Nicht unbedingt sofort, nicht unbedingt militärisch, hin und wieder hört man, die Juden müssten ins Meer zurückgetrieben werden. Die meisten setzen auf den demographischen Faktor.

Raketen auf Israel dienen dazu, Zeit zu schinden, einen Frieden zu verhindern, damit der demographische Faktor Wirkung entfalten kann. Die Geburtenrate der Palästinenser ist enorm hoch, in einigen Jahrzehnten wird die Gesamtzahl der Nicht-Juden im Gebiet von Israel einschließlich der annektierten Westbank die der jüdischen Bewohner übertreffen. Was dann?

….. Doch auch die Araber haben ihre doppelten Standards: Immer wieder betonen sie gegenüber ihren Kritikern, der Islam sei eine Friedensreligion; doch nach den Freitagsgebeten sammeln sie Geld für die Hamas.

1
0

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Sie auch interessieren:

Mal wieder Fernsehen – Küppersbusch TV 02.03.23

Psychologie trifft auf freie Meinungsäußerung. Pia #Lamberty trifft auf Sahra #Wagenknecht. Und das alles nur,…

Lesen Sie mehr:

Dunkeldeutschland schlägt zu

Ich werde seit Tagen darüber informiert, dass die Schönen & Jungen & Reichen auf Sylt,…

Lesen Sie mehr:

Ratssitzung und zugleich Episches Theater im Ratssaal am Donnerstag, 21. März 2024, 15 Uhr, im HSH.

Hiermit möchte ich zur nächsten Ratssitzung am Donnerstag, 21.03.2024, 15 Uhr, alle Theaterfreunde einladen. Auf…

Lesen Sie mehr:

Neues aus der Welt des bunten Haufens

„Ich lade alle demokratischen Kräfte ein, sich gemeinsam für unsere Stadt einzusetzen, in einem guten,…

Lesen Sie mehr: