Categories: Karikatur & Glosse

Neue Modelinie der Stadtmarketing-Gesellschaft

Gelsenkirchen

Eine frische Idee überzeugend präsentiert

Ganz neue Wege jenseits ausgetretener Marketingpfade geht die Stadtmarketing-Gesellschaft mit einer kreativen Idee, nämlich der Entwicklung einer Modelinie.

„Unsere Modelle sollen ein aktuelles, fröhliches und positives Bild der Stadt in die Welt tragen. Die Modelinie steht für ein zuversichtliches, beschwingtes, frisches Gelsenkirchen und soll sowohl freche Fashionistas als auch Träger:innen von zeitloser Mode mit sportivem Charakter ansprechen“,

lautet die Botschaft der SMG.


Die uns ursprünglich von einem Paparazzo zugespielte private Aufnahme mit dem Modell "La Welge" wurde von uns mit dem Ausdruck von Abscheu und Entsetzen entfernt und durch unser Modell "La Ola" ersetzt
Die uns ursprünglich von einem Paparazzo zugespielte private Aufnahme mit dem Modell „La Welge“ wurde von uns mit dem Ausdruck von Abscheu und Entsetzen entfernt und durch unser Modell „La Ola“ ersetzt

 

 

Erste Botschafterin der neuen Modelinie und auch der Stadt ist Karin La Welge. La Welge präsentiert, an einem Strand im milden Licht eines südlichen Sonnenuntergangs schön in Szene gesetzt, das Modell „Roma“.

Ein beschwingtes, luftig-lockeres Strandkleid aus Baumwollchiffon mit großgemustert aufgebrachten Motiven, die mit dem vom französischen Kartenblatt her bekannten Pik-Motiv spielen (franz. Pique). Bekanntlich handelt es sich bei dem Pik-Kartensymbol um die Darstellung eines (auf den Kopf) gedrehten Herzens mit Stil.

Das Herz-Motiv wird bei dem ärmellosen und nicht ganz knöchellangen Kleid durch ein (sehr) tief ausgeschnittenes, schon fast gewagt zu nennendes, jedenfalls absolut offenherziges Dekolleté zum absoluten Hingucker.

Durch das Kopftuch mit gleichem Motiv macht dieses erste Kleidungsstück der neuen Gelsen-Kollektion auch ein Modeangebot an muslimische Frauen. Beim Modell „Roma“ dominiert von der Farbe her ein an die Farbe der Stadt erinnerndes Blau.

Demnächst wird das Modell „Sinti“ folgen, das – bei gleichem Motiv – in zahlreichen Farben schillern soll.

Kurz: Gelsenkirchen präsentiert sich hier von seiner besten Seite! Mehr geht nicht!


 

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann bewerten Sie ihn – oder schreiben Sie einen Kommentar!

Weitere Texte des Autoren:

Die geheimen Tagebücher der K.W. (6)

Liebes Tagebuch! Wenn ich jetzt auf den Heinrich-König-Platz schaue, bekomme ich vorweihnachtliches Kribbeln im Bauch.…

Lesen Sie weiter:

Die geheimen Tagebücher der K.W. (7)

Liebes Tagebuch! Da war ich doch kürzlich bei einer Jubiläumsfeier eines „Bürger-Schützen-Vereins“. Toll, was die…

Lesen Sie weiter:

Das Schul-Desaster oder Die endlose Geschichte der Reformfummelei

Eine Erlebnisschilderung als Einleitung: Vor ein paar Tagen las ich eine Hausaufgabe meines Sohnes Felix…

Lesen Sie weiter:

7 comments

Fra.Prez. says:

Ich schrei mich weg!

0
0
Mar.Kolb. says:

Krass 😂

0
0
Closer to Rain says:

Das sieht super aus, auch Frau La Welge. Ich hoffe, dass sie ihre offensichtliche Lebensfreude nicht nur mitnehmen, sondern auch mit ihrem privaten und beruflichen Umfeld teilen wird…… Als Frau hat sie ja auch einen gewissen Vorsprung gegenüber manchen Kampfhähnen, die die Aufladung ihres Akkus 🔋nur für den nächsten Fight benötigen. So ein Kleid kaufe ich mir auch!!!

0
0
Cle.Gedö. says:

Gibt’s das auch in meiner Größe (Blauwal)? 🤔🐋

0
0
Heinz NiskiHeinz Niski says:

in wenigen Minuten wird dieser Beitrag gelöscht werden, da wir den Wunsch respektieren, private Schnappschüsse privat bleibenzulassen. Der Beitrag wird neu eingestellt werden mit dem Foto eines anderen Modells. Die Kleiderkollektion bleibt davon unberührt. Bestellungen bitte an die Stadtmarketing. Bisher gepostete Kommentare werden wieder eingestellt.

0
0
Ro.Bie. says:

Gefällt mir nicht. Jede/r hat Recht auf ein Privatleben. Das erste ehrliche, entspannte Foto, was ich von der OB je sah.

0
0
Heinz NiskiHeinz Niski says:

vermutlich kennst du das Original nicht, nur die verfremdete und impressionistisch veränderte Aufnahme. Manipulierte Bilder verleiten zu Schlüssen, die möglicherweise beabsichtigt sind, aber wenig mit der realen Situation zu tun haben. Nicht einmal die Gesichtserkennungssoftware konnte einen Treffer landen, der eine sieht beim Rorschachtest einen Tintenklecks, der andere eine Eisprinzessin. 😇

0
0

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Sie auch interessieren:

Von verantwortlichen Politikern und unverantwortlichen Professoren

  Die Zeiten sind bewegt. Hoch auf dem gelbSchwarzen Wagen sitzen beim Schwager/ der Schwägerin…

Lesen Sie mehr:

Buchbesprechung: Zu Philemon Baucis´ neuem Roman „Entblößung“

Buchbesprechung: Gastbeitrag Zu Philemon Baucis´ neuem Roman „Entblößung“ Von Lucius Leuchtentrager ( zur Zeit Valenciennes,…

Lesen Sie mehr:

Frage des Tages oder Nicht länger an der Nase…

Hat sich da jemand sprachlich verstolpert? Oder gibt es erste Anzeichen eines Gesinnungswandels? Brechen sich…

Lesen Sie mehr:

Kunstfreunde obacht: H.A. Schults Trash People in GE gesichtet!

Ein Leckerbissen für Kunstfreunde ist in Gelsenkirchen zufällig von dem WAZ Zeitungsboten Herfried Rüstig heute…

Lesen Sie mehr: