Elend? Auf Netflix vielleicht, aber sicher nicht bei uns!

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Der Vorführeffekt verhindert natürlich, Rattenhorden zum Beweis zeigen zu können. Genau dann, wenn man sie im Haus, in den Wohnungen fotografieren will, sind sie abgetaucht. Dennoch, diese Bilder sind aus einem Haus im Stadtteil Schalke, diese Bilder wurden von Personen gemacht, die Menschen pflegen, betreuen, die in “schwierigen” Häusern wohnen.

Konkret in diesem Fall geht es um einen Menschen, der ohne Hilfe nicht in der Lage ist, aus diesem Haus auszuziehen.

Dort sind sämtliche Wohnungstüren eingetreten, Müll stapelt sich in den Wohnungen, im Flur, im Hof, Ratten haben alles erobert, Unbekannte scheinen die anderen Etagen zu bewohnen.

Eine Waschmaschine lief, pumpte Wasser in die Wohnung, leider auf dem Foto nicht erkennbar. Ratten huschen durchs ganze Haus, die Betreuer wagen sich nur zögernd dort hin. Wegen der fremden Stimmen, wegen der ungewöhnlichen Umgebung, wegen der unklaren Gefährdungslage.

Slum-City – Gelsenkirchen im Sinkflug. Aber demnächst mit Walnuss-Plantagen und Gender Klosetts.

Herrkules dankt den engagierten Menschen, die uns diese Bilder zur Verfügung stellten. Aus Datenschutzgründen können wir leider nicht detaillierter berichten.










 

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Heinz Niski

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Pet.Teut.

Intakte Nachbarschaften (Quartiere) ? Viel zu oft Fehlanzeige ! (Aber nicht nur in den “Metropolen” am Emscherstrand.)

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Jo.Scho.

@Pet.Teut.

Deren Auflösung ich seit geraumer Zeit hier in Schalke erleben darf … Wegziehen , dahin ” wo die nicht sind ” . Das Prozedere immer das gleiche : Erst der Möbelwagen , Tage später der Sperrmüll ( Stunden später bereits um den Hausmüll der umliegenden Häuser ergänzt , zerwühlt und über den Bürgersteig verteilt . ) Merkwürdiges Treiben merkwürdiger Menschen die mit Plastiktüten und Sperrmüll ” einziehen ” , Vollzug der Übernahme ist dann an mit Zeitungen zugeklebten oder mit Betttüchern verhangenen Fenstern erkennbar manifestiert … Erst verlieren wir ein Haus , dann die Straße , dann das Viertel … Dabei hätte Schalke unter anderen stadtplanerischen und sozialen Voraussetzungen ein – nicht nur in meiner Sicht – hohes Potential an erschwinglichem Wohnraum , begrünbaren Dächern und Hinterhöfen uswusf. Nun ja , bin Teilnehmer des Niedergangs eines kultigen Metropolenkiezes , möchte aber dennoch hier dringend weg .

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Ro.Bie.

@Pet.Teut.
liegt unter Anderem daran, weil sich Städte nicht leisten wollen/können weiter Quartiersprojekte zu fördern, anstatt zu verstetigen. Milliarden-Kohle wird jetzt für rund um Flüchltings- und Zuwanderungshilfe eingesetzt. Zur Integration. Und für Nachhaltigkeit. Vielleicht hilfts.

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Mar.Kolb.

@Ro.Bie.
man muss sich auch integrieren lassen wollen. Habe da meine Zweifel.

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Ro.Bie.

quartiersmamangement heisst: man kümmert sich ums gesamte quartier. also um alle, die da wohnen – nicht nur um roma. wenn das allerdings so weiter geht, wird GE bald nur noch Zuwanderer haben und Arme, die sich es nicht leisten können, weguziehen. der rest haut ab.

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Mar.Kolb.

@Ro.Bie.
genau so sieht das aus. Dann muss man nur noch sein Haus 🏠 gut verkauft bekommen. Meine Steuern kann ich auch anderswo bezahlen.

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Ro.Bie.

@Mar.Kolb.
Dann gehörst du zu den Auserwählten. viele Baby boomer, die demnächst in den Startlöchern für ihre mickrigen Renten stehen, können das nicht. Da hat die Stadt nochmal Glück gehabt. Sie sollte allerdings ihren USP anpassen.

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Jo.Scho.

@Ro.Bie.

Die armen Armen ! Das ansonsten – und wenn zunächst nur steuerzahlungskräftiges – Potential tatsächlich abwandert scheint niemanden auf der Stadtebene zu stören . Das sich aber auch um die Einwohner handelt die sich ökologisch-sozial-sonstwie in den Niederungen engagieren oder bereit dazu sind , genausowenig . Und das ist tatsächlich – wenn auch in einem anderen Sinne – arm .

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Chr.Hac.

Richtig schön hier in Schalke… Hab seit 2016 mein Büro auf der Luitpoldstraße und kann seit dem den Verfall im Zeitraffer hier hautnah miterleben. Besonders schön grad im Bereich Liboriusstr/Dresdenerstr. Allein anhand der Menge der geparkten weißen Mercdes Sprinter kann man mittlerweile erahnen, wo man lieber nicht hinziehen sollte. Sonst anhand der Wohnzimmereinrichtungen die gern vor dem Haus stehen und reichlich genutzt werden. So alle 2-4 Wochen ist dann am Wochenende auch Bettenwechsel angesagt. Besagte Schnelltransporter werden mit Menschen und Plastiktütewn beladen, während dahinter der nächste darauf wartet, seine menschliche Fracht vor der Haustür absetzen zu dürfen. Aber sonst ist das hier total supi. Bis auf den Sperrmüll und die Ratten…..,

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Den.Zitze

Niski

Die Polizei ist keineswegs hilflos. Das Ordnungsamt ist ebenfalls NICHT hilflos. Beide sind nur nachweislich nicht GEWILLT, sich den Problemen zu widmen. Ich habe 6 (!) Streifenwagen im Zeitraum von 14 Tagen auf mehrere in den Verkehr rollende Einkaufswagen hingewiesen. Interessiert die leider nicht. Ich war sehr freundlich. Die Polizisten leider nicht. Erst als ich sie darauf hinwies, die Sprache mit der Aussage ihrer Uniform zu synchronisieren, wandelte sich die Stimmung zum Guten. Passiert ist trotzdem nix. Kannst du machen nix, musst du gucken zu…

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Fra.Prez.

@Den.Zitze.
Diese Indizien bei Behördenvertretern, wachsende Gleichgültigkeit und das Abwimmeln von Bürgern bei Problemansprachen, zeugen von wachsender Resignation. Die Beamteten (..extra für die Gender-Fans!) haben aufgegeben und sehen nicht, wofür Sie sich einsetzen sollten. Man duckt sich tunlischst weg, wimmelt Anrufer ab und verhindert auch so, dass die wachensenden Verstösse von Integrationsunwilligen in die Statistiken kommen. Ein Manipulationsversuch, den ich direkt der GE-Polizeiführung und der Vorstandsebene der Stadtverwaltung zuschreibe. Irgendwas ist da im Busch…

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Den.Zitze

@Fra.Prez.

Es ist ja auch nicht so, dass ich vom Typ Pedant bin und jede Angelegenheit dem Amt melde. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn aber ein Einkaufswagen in den fahrenden Verkehr rollt – und das würde er – hätten Passanten den nicht schon versucht zu sichern, ist das lebensgefährlich. Leider steht er jeden Tag wieder ungesichert an der Bordsteinkante. Nun gibt es Schlaumeier, die sagen: „Nimm einfach weg das Dingen“, ohne zu wissen, das dies dann Diebstahl wäre. Wäre es das nicht, ergäbe auch das ne pragmatische Lösung. Geht aber nicht. Wenn ich nun also eine Polizeistreife heran winke, so dachte ich, fände sich eine Lösung. Leider fühlen die sich noch verunglimpft und reagieren patzig. Das Problem erkennen die zwangsakademisierten Fachhochschul-Eliten schon, nur sind die sich glaube ich echt zu fein auszusteigen. Wenn die dann noch meinen irgendwelche Ordnungsansprachen zu machen, würde ich das eher mit übersteigertem Selbstwert umschreiben als mit Resignation. In allen von mir beobachteten Fällen, ist das einzige Strukturproblem: „Kein Bock“ 6 mal hintereinander. Fünf mal freundliches Mitleid, einmal abgehobene Juppis mit großem Mundwerk, das aber mit Verweis aufs Amt ganz schnell ganz klein wurde. Mir ist grundsätzlich meine Lebenszeit zu schade, mich mit derartigen Ausfällen auseinanderzusetzen, aber es ärgert mich maßlos, dass man sich irgendwo mal Luft machen muss. Klar ist: Passiert auf dieser Straße irgendwas mit den Dingern, erstatte ich Strafanzeige gegen die Behörde. Der Kommunale Ordnungsdienst fährt übrigens gefühlt 100 mal in der Woche am Einkaufswagen und an wilden Müllhalden in der Klarastraße vorbei, um auf dem Consolparkplatz Falschparker (?) zu jagen. Auf die Situation angesprochen entgegnete mir die Dame: „Dann tun sie mal ne Email schreiben und informieren Sie die Zentrale“. Ich bin zu gut erzogen, aber eigentlich wollte ich entgegen: „Ne Prinzessin, mach Augen auf, geh Deutsch lernen und mach verdammt nochmal das, wofür die Stadt dich bezahlt“. Die Stimmung kippt hier im Stadtteil, das muss man wirklich sagen. Ich bin in Bismarck groß geworden, ich kenne jeden Baum, Strauch und jede Problemecke. Noch nie hatte ich Angst, im Gegenteil ich habe mich sehr wohl gefühlt. Die Zeiten sind aber vorbei. Der Fremdenhass ist extrem geworden. Auch der zum Teil falsch adressierte Hass auf politische Akteure ist enorm. Hausbesuche als SPD oder CDU Abgeordneter in den Siedlungen der Einfamilienhäuser würde ich mich offen gestanden nicht mehr trauen. Ich glaube viele sind so entsetzt, die schlagen um sich. Ganz generell bin ich mit roten Socken groß geworden, mein Vater in der Gewerkschaft usw. Die, die noch Leben wählen jetzt die AfD und deren Kinder sowieso. Das ist jetzt die neue Mitte in Bismarck und sie wird unrettbar immer größer.

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Fra.Prez.

@Den.Zitze.
ich kann die Bewohner der Reihenhäuser gut verstehen. Schließlich verlieren die Häuser massiv an Wert, wenn die unmittelbare Umgebung zum Slum verkommt. Es wird die blanke Wut auf die Politik von Kommune und Land sein. Seit 25 Jahren hat die Stadtentwicklung nur eine Richtung: nach unten! Als Oliver Wittke als OB das Thema Abstieg und Armut aussprach, wurde er damals von allen Schönfärbern gescholten. Selbst heute unterliegt die Verwaltungs- und Politikelite der Selbsttäuschung. „Mit uns wirds was“ hat als Leitsatz des Standortmarketings noch immer Gültigkeit. Oder sollte ich besser vom „Leidsatz“ sprechen?

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Ro.Bie.

@Fra.Prez

der Wittke? dieser Immobilien-Lobbyist? nicht dein ernst.der ist teil des problems.

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Den.Zitze

Niski

Überakademisiert empfände ich ja gar nicht verkehrt. Bildung kann man schließlich nie genug haben. Das war eher so erzwungen. Du fragst: „Wie können wir mit dem Einkaufswagen hier umgehen?“ Die Antwort ist ein kleiner auswendig gelernter Juravortrag. Alles irgendwie anstrengend. Letztlich ist und bleibt es aber, wie du richtig Düsseldorf und Berlin zitierst, ein lokales Problem. Wenn man nicht möchte, dass hier bald wieder die Stiefel maschieren, dann muss die Politik das als Lösungsauftrag auf der Microebene verstehen. Mehr Geld löst nämlich das von mir angesprochene Desinteresse nicht. Ein motivierter Mitarbeiter, der sich unkompliziert um die Entsorgung kümmert, schon. Ich glaube das ist erwartbar und nicht unverschämt einzufordern.

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Jo.Scho.

@Cr.Hac.

Beinahe genau der Bereich den ich beschreibe … Erschreckend ist die Schlagzahl mit der hier Migration die eher an Land – oder feindliche Übernahme und Emigration die regelrecht an Flucht und Vertreibung erinnert , stattfindet .

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Kl.ho

Wir haben doch jetzt eine ständig besetzte Hotline vom KOD Kommunaler OrdnungsDienst!
*Ironie off*

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Mar.Kolb.

Einfach nur traurig 😢 diese Entwicklung in Gelsenkirchen.

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Ro.Bie.

letzten donnerstag in die alte heimatstadt zu meinem lieblings-porttugiesen gefahren. auf der hauptstraße kurz vorm restaurant rollte mir ein verlassender rollator entgegen, der dann auf dem bürgersteig stehen blieb. .überall nur dreck und müll. so stell ich mir die bronx vor.

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