Manchmal muss man anderen den Vortritt lassen….


Ich habe mich heute mit Podcasts von jungen, hoffnungsvollen Gelsenkirchener Nachwuchspolitiker(Innen) beschäftigt. Mein Herz und meine Zunge schwollen an von all dem, was da raus wollte aus mir, was da angerührt wurde durch deren ausposaunte Weltweisheiten, die mir irgendwie aus meiner eigenen Adoleszenz vertraut waren, allein, ich brachte es nicht übers Herz, über meine eigenen Irrungen und Gewissheiten den Stab zu brechen.

Was könnte also bequemer sein, als die Stafette weiterzureichen und seine Hände in Unschuld zu waschen….  und sich im Zweifelsfalle voll Inhaltlich von all dem, was andere von dem aussprechen, was ich in meinen geheimsten Träumen nicht einmal zu denken wage, zu distanzieren?

In diesem Sinne also: Deniz Yüzel ist ein SCHEIß RASSIST SEXIST WEIßIST!!!!! – Und benutzt das N-Wort und wahrscheinlich auch das Z-Wort und bestimmt auch noch andere A-Z Wörter.

Pfui.

https://taz.de/Kolumne-Besser/!5068913/

 

 

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Heinz Niski

Handwerker, Rentner,

23 Gedanken zu „Manchmal muss man anderen den Vortritt lassen….

  • 13. Februar 2021 um 5:20
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    ich hätte glatt meinen Arsch verwettet, der wär 1. nich jung/Nachwuchs (47) und 2. in Flörsheim am Main geboren (darf man noch Flörsheim*innen sagen?) sowie ferner 3. Journalist und Publizist, nicht Politiker. 🤔

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    • 13. Februar 2021 um 5:49
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      Das sagst du als weißer Mann! Deshalb: geh bügeln! Oder such dir käsebleiche Student_Innen* aus Heppenheim für Selbstpositionierungen!

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      • 13. Februar 2021 um 8:52
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        es wird doch Ross*in und Beritt erbitten dürfen, wo steht das Kasten des Pottes denn nun, Fraugott Sack Rament?

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        • 13. Februar 2021 um 8:56
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          @Cle.Gedö.
          So rede er nicht in Zungen mit mir. Sein Wort sei Ja Ja und Nein Nein!

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  • 13. Februar 2021 um 6:01
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    All das, könnte Mann weniger aufgeregt und vor Allem ohne viel Tammtamm und Worthülsen auf den Punkt bringen. Dann dauerts auch nicht solange, den Text passend irgendwo reinzukopieren.

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    • 13. Februar 2021 um 6:05
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      Edgar Rice Burroughs hat es vorgemacht – Ich Tarzan, du Jane. 😁

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  • 13. Februar 2021 um 9:18
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    Ich habe den Post auch jetzt erst, nach dem Lesen der Yücel-Kolumne, überhaupt einordnen können. Überhaupt verstanden, worum es geht. Hatte mich anfänglich schon auf das Zerlegen der erwähnt Podcasts gefreut. Aber Yücel war noch schönere Morgenlektüre.

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    • 13. Februar 2021 um 9:25
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      Ich könnte mich ja jetzt raus reden mit „Entschleunigung“ und ich musste mal wieder Kunst machen. Tatsächlich aber ist es eine Mischung aus Beißhemmung und Resignation warum ich z.B. diesen Beitrag
      nicht besprechen mag.

      https://www.gruene-gelsenkirchen.de/podlove/file/29/s/download/c/select-show/gf008.mp3

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    • 13. Februar 2021 um 9:51
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      Soso…wir sind also alle rassistisch motiviert. Davon fühle ich mich nicht angesprochen. Im Gegenteil, das ist eine nicht zu akzeptierende Verallgemeinerung. Überhaupt – solange nicht geklärt ist, was DITIP, Milli Görüs und Co. hier in der Stadt für eine von dr Türkei gelenkte Rolle spielen, gehört das Thema hinten an gestellt. Und vor Allem gehört geklärt, wieviele Bürger* der demokratischen Mehrheit, sich von allen Religionen nicht Geräuschkulissen artig belästigt werden will.

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      • 13. Februar 2021 um 10:09
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        ich glaube im WAZ Facebook Auftritt habe ich Filme gesehen, die das Leben von Roma Mietern zeigen. Thema war die (rassistische ?) Ankündigung der Oberbürgermeisterin, die Müllplage und verschiedene Steuergeld-Abgreifmethoden in den Griff zu bekommen. Im Podcast wird die Situation etwas anders beschrieben…. jeder Vermieter, der nicht an Roma vermietet, ist ein Rassist. Ob das auch auf Frau Welge zutrifft?

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        • 13. Februar 2021 um 10:10
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          Wo? Es gibt einen Stadtspiegel-Artikel, den ich zugegeben von der OB ambitioniert finde. WAZ kann ich von hier aus nicht lesen. Allerdings wird man es sicher nicht mit 10 zusätzlichen, schlecht bezahlten Sozialhelfern, ein Jahr befristet, nicht weit mit Integration bei diesem Knochenjob bringen. Andererseits unke ich jetzt schon, dass es wieder die üblichen Verdächtigen auf Staatsknete-Kosten zu weiterem Grund- und Bodenbesitz beim Schrottimmobilien-Abriss bringen werden – schließlich braucht es ja einen Grundstock an Privatvermögen, um zu investieren, wenn ich das richtig einordne.

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          • 13. Februar 2021 um 10:34
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            https://www.facebook.com/StadtGelsenkirchen/posts/4092674460744734?__cft__%5B0%5D=AZWkT_rTgYM-hddaWcfteMJvS47IlMViEwJfbidTeVSQV9JKxx_3T6YaTjxZEfy8gCzlgo4pu_khpLAZM0IUtt8ikYp6rxWQciqb4X8u7EWF_uZuFz4GD83niYNUu0x0-Pc&__tn__=R%5D-R

            den Film Finde ich gerade nicht, war eine Aufnahme aus dem fahrenden Auto irgendwo an oder Nähe Herzogstraße.

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      • 13. Februar 2021 um 17:15
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        @Ro.Bie.
        Mehr Grammatik bitte! Einige Ihrer Sätze sind ein Ratespiel.
        (Z.B.: „[…]gehört geklärt, wieviele Bürger* […] sich von allen Religionen nicht […]belästigt werden will. […]“)

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  • 13. Februar 2021 um 11:25
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    Das Beste an dem Podcast vorweg: Die Tonqualität ist astrein!
    Das Schlechteste: Der Moderator stellt sich mit Ich vor: „Ich habe eine Gästin da“. Das reicht leider nicht ansatzweise an die Qualität der taz-Kolumne von 2013 heran. Moderator: (auch ich) (wieder ich) (also ich)!
    Das Zweitbeste: Die Aufzeichnung sagt ICH (der Moderator), ist vom 6. Februar. Laut Website: „Veröffentlicht am 12. Februar 2021 um 10:02 Uhr.“ Das ist einen Tag nach der Sitzung des Bildungsausschuss (Der Gebetsruf als Bildungsthema, wow.) am 11.02.21. Wieso kann die Website dann nicht kurz das Ergebnis erwähnen? „Zulassung eines täglich einmaligen öffentlichen islamischen Gebetsrufes Ezan während der Corona-Pandemie und einen einmal wöchentlichen Gebetsruf für das Freitagabendgebet nach der Krise 20-25/541: abgelehnt“. Das Ding hat keine TOP-Nummer. Wurde demnach von der Tagesordnung abgewählt.
    Das Zeitschlechteste: ICH sagt: Toleranz ist, wenn man bereit ist, sich für 1 1/2 Minuten die Ohren zuzuhalten. Ich (also ich jetzt) meine, gute Politik macht man, wenn man die absehbar einmalige Gelegenheit beim Schopfe packt, ein Thema, das mir (also nicht ich) wichtig ist, in der Öffentlichkeit des Integrationsrates inhaltlich zu diskutieren, es auch macht, und nicht, weil zum Beispiel der politische Gegner es anregt, ablehnt, dann sich aber wundert, dass es im nächsten Ausschuss von der Tagesordnung genommen wird, um dann ein Partei-Forum etablieren zu wollen, wo das Ganze dann mit – hoffentlich kommt ein Bürger:in (ich nicht) – an einem seidenen Faden hängt, der nicht geliefert wird, weil Pandemie ist.
    Das Allerschlechteste ist: Wenn ein Thema technokratisch zu einem politischen Problem hochstilisiert wird, obwohl die einfache Antwort auf der Hand liegt.
    https://l.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.gruene-gelsenkirchen.de%2Fgruenfunk-8-der-integrationsrat-in-gelsenkirchen-5187%3Ffbclid%3DIwAR2CiZo1QIWvEkl5dPLGl-r2zCcLeZWZuW8OkCNOXQXu0zOYRcRRLuN2PWg&h=AT0UQZZ8sI79Oi1eb6L2amqOfiNkAbaxWq9OxjB4Eg9FMuJ-GPHxuik07QYAbE4uF_1vCMXeUVo-UclqP5r-NY28jwxSsof6V2tLDn0JWtv8Aj1yocFYB6tIS4_tPMRys34w&__tn__=R%5D-R&c%5B0%5D=AT0GLTq7x6Wr1dcUJCm8Br7VgaH03FFkZORCCjL2_rdnZZh7aAby2Gg3cROxndznjIhP50EZyMaQ0997WuJTPrFAO_w6-7v4AmLt2jIe1XT6lHmp13JzXBWX3TDIeFI7Lxmaw6Zur3Sixy4F03Hmhqh6

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    • 13. Februar 2021 um 11:32
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      Klasse Text und du traust dich, woran ich gescheitert wäre. Und du lässt die beiden Protagonisten ihr Gesicht wahren. 👍

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  • 13. Februar 2021 um 11:33
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    Die Hochstilisierung des Problems möchte ich auch noch einmal anders auf den Punkt bringen. „Entscheidungsbefugt/federführend ist der Ausschuss des Vorstandsbereiches, der später den Beschluss auszuführen hat.“
    Frage: Wer hat den Bildungsausschuss und seine Mitglieder dazu bestimmt? Wäre irgend jemand aus dem Gremium geeignet den Gebetsruf auszuführen?

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    • 13. Februar 2021 um 11:38
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      Religiöse Bildung ist erstens auch Bildung (!!) und wird zweitens immer wichtiger, vielleicht klug, ein zweites Standbein zu haben.
      Boku Haram macht es vor.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Boko_Haram

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      • 13. Februar 2021 um 12:43
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        Die sich überschneidende Interessengebiete von Linksextremismus und Terrororganisationen auch aus dem arabischen Raum / islamischen Umfeld haben bereits eine längere Tradition.

        So lassen sich gemeinsame politische Ziele und entsprechende öffentliche Aktionen erklären.

        https://de.www.wikipedia.org/wiki/Operation_Entebbe

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        • 13. Februar 2021 um 13:05
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          Du labelst doch hoffentlich die Grünen nicht als „Linksextrem“?
          Irgendwas mit Wokeness, klar, aber militant-terroristisch nur im sprachlichen Bereich.

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  • 13. Februar 2021 um 13:24
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    Nein. Mit pauschalen Zuweisungen möchte ich zurückhaltend bleiben.

    Doch die Ziele einer Organisation wie „Boko Haram“ (Bücher verboten) und der Umgestaltung von Sprache münden beide jeweils eine Art „Kulturrevolution“, die ein gesellschaftliches Vakuum schafft.

    Dieses Vakuum liesse sich dann mit einem „gesellschaftlichen Wandel“ füllen.

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  • 14. Februar 2021 um 12:23
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    „Statt eines klaren Kampfes zwischen Frauen und Männern oder Frauen und „dem Patriarchat“ gilt es heute, komplexere Diskriminierungsverhältnisse zu durchschauen. Und immer klarer wird, dass es im Feminismus um die ganze Welt geht und nicht nur um „die Situation der Frau“.“ Antje Schrupp
    https://www.fr.de/politik/darfs-bisschen-militanter-sein-10949811.html

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    • 14. Februar 2021 um 12:29
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      der Feminismus kämpft um die ganze Welt!
      ist das so was wie die Privatsenderinnen-Fernsehsendung: Team Joko gegen Team Klaas- der Kampf um die Welt!?

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      • 14. Februar 2021 um 12:31
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        Oh, Korrektur: es muss heißen „Duell“ um die Welt, dann ist es natürlich etwas anderes!

        Das Duell um die Welt – Team Joko gegen Team Klaas – „Das Duell um die …
        von Yahoo
        prosieben.de/tv/das-duell-um-die-welt-joko-gegen-klaas

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