Emscherbote November 1981

Download Emscherbote – Stadtzeitung für Gelsenkirchen, Nr. 12, Gelsenkirchen, November 1981

November 1981:
Die Nr. 12/1981 der Zeitung „Emscherbote“ erscheint mit den Schlagzeilen: „El Salvador: 15.000 Tote 1980/81. Ein Volk kämpft um seine Freiheit – Ein Konzern um seinen Profit!“

Artikel der Ausgabe sind:
– „Wo ein Wille ist, ist auch ein Leserbrief“
– „Leserbriefe
– „Strobo“
– „Heinrich Meya – Skandal und kein Ende?“
– „Kinderhaus in Not“
– „Gelsenkirchener Beitrag zum Jahr der Behinderten“
– „St. Georg News: Im Kittchen sind noch Plätze frei …“
– „Fiktives Interview mit Kabanett“
– „300.000 in Bonn …“
– „Gedanken eines Friedenshetzers“
– „Bomben überm Land“
– „Dreck, Spaß, Farbe und Perspektiven. Die Rheinelbestraße lebt“
– „Rentner Paul sein Sempf“
– „Komic Prozess“
– „Ich bin der Müsli-Mann“
– „Brokdorf: Die Polizei schlägt zu. Angeklagt bis Du!“
– „Für den Ernstfall vorsorgen“
– „Aller Anfang sind wir“
– „Schwarzes Brett – Freizeit“

Wichtige Themen sind u. a.: El Salvador, Strobo, Skandal um Meya, der Müsli-Mann, Brokdorf, Friedensbewegung in Bonn. Zum Strobo gibt es den Hinweis, dass sich bisher „ca. 40 Gelsenkirchener Haushalte am Stromzahlungsboykott in Gelsenkirchen“ beteiligen“. Strobo trifft sich am 28.11. im DGB-Haus. Zur Demo am 10.10. in Bonn kamen „mehr als 300.000 Menschen“. „Eines war allen gemeinsam, der Wille nach Frieden und Abrüstung. Kritik wird an der „Aktion Sühnezeichen“ geübt, die sich gegen einen Redebeitrag von Tony Sedat (ANC) aussprach. Vermutlich wird im August ein Haus in der Rheinelbestraße besetzt. Dazu gibt es ein Statement von Hausbesetzern. Zu einem neuen Bio-Laden gibt es ein Interview mit dem Ladenbesitzer.

Reklame wird gemacht für den Laden „Biokraft“. Verantwortlich für diese Ausgabe ist Karin Clermont.
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Dietmar Kesten

Mitbetreiber der Datenbank über politische Protestereignisse "Materialien zur Analyse von Opposition (MAO)" mit über 16 000 monatlichen Zugriffen Diese enthält vor allem Texte so genannter maoistischer Gruppen sowie anderer radikaler linker Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland und in West-Berlin wie auch Informationen über diese. Die in den Beiträgen geschilderten Ereignisse werden also in der Regel aus der Sicht dieser Gruppen wiedergegeben. Der zeitliche Schwerpunkt ergibt sich aus der Hochkonjunktur der „maoistischen” oder „marxistisch-leninistischen Bewegung”: Anfang bis Mitte der 70er Jahre. Recherchen zu hier noch nicht behandelten Themen können über die Autoren angefordert werden.

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