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Der Anton H. sitzt im Büro

und denkt an Waffen, sowieso

wie er es schon seit Wochen tut

denn in ihm fließt das Kriegerblut

 

Er weiß: den Siegerfrieden schaffen

kann man nur mit noch mehr Waffen

davon nur mehr und noch mehr senden

dann wird der Krieg auch schneller enden

 

Hör mal Anton, großer Held

Hast du dich je an eine Front gestellt

Wo Granaten junges Fleisch zerfetzen?

 

Hast du je daran gedacht

Was Krieg auch mit den Siegern macht?

Was zurückbleibt, ist: ENTSETZEN!

 

***Dieser Text ist Anton H. von der Friedenspartei „DIE GRÜNEN“ gewidmet, dem die WAZ wiederum heute das ZITAT DES TAGES überlässt. Es lautet:

Die Waffensysteme werden monatelang gefordert, der Kanzler zögert und blockiert. Und wenn dann geliefert wird, geschieht es Monate zu spät.“

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Von Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv

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Klau.Holl.

Das ist ein dummes Gedicht. Wenn Die Ukrainer aufgeben, dann wird die Ukraine aufhören zu existieren. Dann werden weiterhin Ukrainer sterben, vergewaltigt und weggesperrt und gefoltert werden. Putins Ziel ist kein Verhandlungsfrieden. Und damit die Ukraine weiter bestehen bleibt, müssen sie kämpfen und damit sie erfolgreich kämpfen können, dafür brauchen sie Waffen von uns. Und Munition. Und davon recht viel.
Also Heinz, lass den Ukrainern die Chance überleben zu können. Denn es ist nicht bei Dir, Du hast nicht das Recht zu bestimmen, ob und wie die Ukrainer kämpfen und wann sie verhandeln. Du hast nicht mal das Recht die Waffenlieferungen an die Ukrainer zu kritisieren. Das steht Dir nicht zu!
Es sind die Friedensbewegten am Vorabend des zweiten Weltkriegs gewesen, die Hitler den Weg mit bereitet haben, so wie Chamberlain.
Gedenke den Folgen von München 1938. Man hat einfach für einen „Frieden“ ein Volk und ein Land geopfert. Die Tschechen haben den Preis als erste bezahlen müssen. Für sie fing der zweite Weltkrieg nicht erst im September 1939 an.
Mit welcher Chuzpe Du den Frieden und Verhandlungen einforderst, die wie 1938 ein Land und ein Volk opferst, damit Du ein gutes friedensbewegtes Gewissen hast… EKELHAFT!
Also von daher
TACE!

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Heinz Niski

Hunderttausende ukrainische Männer, Deserteure, Fahnenflüchtige, Kriegsdienstverweigerer, sehen deine Exegese von 38, Appeasement und wer das Recht hat, an demokratischen Prozessen teilzunehmen, wahrscheinlich differenzierter als du.

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Bernd Matzkowski

„Denn es ist nicht bei Dir, Du hast nicht das Recht zu bestimmen, ob und wie die Ukrainer kämpfen und wann sie verhandeln. Du hast nicht mal das Recht die Waffenlieferungen an die Ukrainer zu kritisieren. Das steht Dir nicht zu!“

Man mag in der Frage der Waffenlieferungen und der Rolle von Verhandlungen ebenso unterschiedlicher Meinung sein wie bei den Interpretationen geschichtlicher Vorgänge vor dem II. WK. Damit kann ich gut leben. Aber mir (oder jedem sonst) das Recht abzusprechen, an der Politik der Bundesregierung, an Waffenlieferungen und am Fehlen diplomatischer Versuche Kritik zu üben, ist Ausdruck einer Anmaßung, die schon nahe an Hybris heranreicht. Politisch könnte das auch (und wird wohl auch) in Putins Russland so Fall sein. Wer da Kritik am Krieg (oder am System) übt, verschwindet im Nachfolge-Gulag, stürzt aus Fenstern oder kommt unerwartet irgendwie ums Leben.
Zudem: das Gedicht läuft auf das Wort „Entsetzen“ zu – und das bezieht sich generell auf jeden Krieg, der auf allen Seiten Leid schafft – und zwar unabhängig davon, wer nun der Aggressor ist oder war. Und kritisiert werden die, die in warmen Stuben sitzen, laut den Krieg beschwören, in dem aber andere den Kopf hinhalten (müssen) – auch hier auf beiden Seiten.

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Last edited 9 Monate zuvor by Heinz Niski
Klau.Holl.

Bernd, Putin ist wie Hitler, und man kann und darf ihm nicht mit Naivität begegnen. Und was Krieg ist weiß ich. Ich war in den 90ern auf dem Balkan. Mit Verhandlungen lässt sich Putin nicht aufhalten. Wer sich das erträumt ist bar jeder Realität. Ein Freund von mir, er ist Amerikaner, der eine Ukrainern geheiratet hat, hat sich der AFU angeschlossen. Ein anderer Freund von mir, ein Russe, der damals aus Schachty im Schüleraustausch bei uns in Gelsenkirchen zu Besuch war, hat Angst mit Ende 40 eingezogen und im Krieg gegen die Ukraine von Putin verheizt zu werden, betet zu Gott für ein baldiges Ende von Putin. Er sieht in Putin keinen Verhandlungspartner!

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Klau.Holl.

Bernd, wenn es eine andere Option als den Verteidigungskrieg geben würde, wäre ich der erste. Denn wie gesagt, ich habe es hautnah erlebt, was Krieg bedeutet. Aber hier spreche ich auch als jemand der Geschichte studiert hat und ich kann hier an dieser Stelle nur mit Churchill antworten, immerhin ein Nobelpreisträger für Literatur:
«We shall go on to the end. We shall fight in France, we shall fight on the seas and oceans, we shall fight with growing confidence and growing strength in the air, we shall defend our island, whatever the cost may be. We shall fight on the beaches, we shall fight on the landing grounds, we shall fight in the fields and in the streets, we shall fight in the hills; we shall never surrender.»
«Wir werden bis zum Ende weitermachen. Wir werden in Frankreich kämpfen, wir werden auf den Meeren und Ozeanen kämpfen, wir werden mit wachsender Zuversicht und zunehmender Stärke in der Luft kämpfen, wir werden unsere Insel verteidigen, was immer es uns auch kosten möge. Wir werden an den Stränden kämpfen, wir werden auf den Landungsplätzen kämpfen, wir werden auf den Feldern und in den Strassen kämpfen, wir werden auf den Hügeln kämpfen; wir werden uns niemals ergeben.»
Es waren Lord Halifax und Neville Chamberlain, die Churchill zu einem Frieden mit Nazideutschland drängen wollten. Ohne Churchill hätten die Briten den Kampf um und für Europa aufgegeben. Sollen wir die Ukrainer im Stich lassen? Wollen wir die neuen Lord Halifaxes und die Chamberlains sein?
Die Konsequenz daraus wäre nicht die Beendigung des Grauens in der Ukraine, es wäre ein anderes Grauen, für das wir dann verantwortlich wären. Wir müssen Winston Churchill dankbar sein, das er nicht aufgegeben hat. Europa würde es wahrscheinlich nicht so geben wie heute. Denn ohne die Briten hätten die Völker der UdSSR nicht standhalten können.

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Stef.laur.

Und ohne die Waffen und Fahrzeuge aus den USA auch nicht. Die Mehrheit der Ukrainer ist dafür zu kämpfen und wollen nicht, dass ihr Land wieder eine russische Kolonie wird.

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the.joerg.

Wie traurig, dass sich immer wieder Menschen für die Interessen der Oligarchen die Köpfe einschlagen lassen oder wollen. Eigentlich wollen die meisten Menschen in Frieden leben. Mein Großvater ist im 2. Weltkrieg ein halbes Jahr hinter der Front vom Donbass bis Tschechien gelaufen. Überlebt hat er auch Dank der Hilfe von ukrainischen und russischen Frauen, die ihm Nahrung und Unterkunft gewährten und ihn nicht an das russische Heer oder die Partisanen verrieten. Damals gab es in dieser Gegend nicht den Konflikt Russe vs Ukrainer. Ich denke, da ist von außen viel Unfrieden hineingetragen worden.

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stef.laur.

Mein griechischer Opa kämpfte als Partisan auf Kreta gegen die deutschen Besatzer. In seinem Haus hingen später über dem Kamin ein Schrotgewehr, ein Karabiner und die passenden Munitionsgurte. Ich denke, er war stolz gekämpft und gesiegt zu haben.

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the.joerg.

Du hast mich leider nicht verstanden!

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stef.laur.

Du hast keine Ahnung, was Freiheit für Menschen bedeutet.

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the.joerg.

Ich denke mal, du warst nie in der Ukraine und sicher auch nicht bei der Bundeswehr, wo du hättest lernen können, was Abhängigkeit und Unfreiheit in Friedenszeiten bedeutet. Ausserdem vergleichst du Äpfel mit Birnen.

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stef.laur.

Ein Aggressor überfällt ein Land und will es zu seiner Kolonie machen. Ich vergleiche Äpfel mit Äpfeln.

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Heinz Niski

Ich gehe davon aus, dass dein stolzer griechischer Großvater mit Verachtung auf die ukrainischen Deserteure und Kriegsdienstverweigerer schauen würde, die nach Russland und in die EU geflohen sind. Sicher wäre er auch stolz, wenn sein Enkel wenigstens seinen Urlaub als Krieger an der Front im Schützengraben verbringen würde, statt in einem hippen, grünen Studentenviertel auf dem Balkon Schweinerippchen zu braten und Bilder seiner Tomatenpflanzen zu posten.

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Heinz Niski

Hallo Klaus, ich bin es gewohnt, Projektionsfläche zu sein, deshalb trage ich dir es nicht sonderlich nach, dass du Ekel vor meiner Sicht auf den Ukraine Krieg empfindest.

Ich trage dir nicht einmal nach, dass du meine Sicht nicht kennst, mich aber dennoch dafür abqualifizierst und sicher bist, dass ich mir einen „schlanken Fuß“ mache, damit ich ein gutes Gewissen habe und ruhig schlafen kann.

Andere wurden schon konkreter und behaupteten öffentlich, dass ich aus Geiz für Diplomatie, statt für militärische Eskalation werben würde.

Ich beobachte.

Ich sehe die Salamitaktik, mit der sich die Konfrontation auf beiden Seiten verschärft, mit der sich die Kriegs- und Eskalationslogik verselbstständigt, mit der wir alle schlafwandlerisch auf den Abgrund zulaufen und einander zurufen, dass es keinen Abgrund gäbe.

Ich weiß, dass da ein Abgrund ist.

Ich weiß aber auch um das Phänomen der Kassandrarufe.

Ich weiß um das Phänomen der „Hardliner,“ der „Falken,“ der „Schreibtisch Generäle,“ der »feministischen Außenpolitiker«, die manchmal sogar hohe moralische Ziele umsetzen wollen und bei ihrer Güterabwägung zum Schluss kommen, dass man viele Menschen opfern muss, um am Ende wenige zu retten.

Die Atombomben auf Japan waren militärisch sinnlos, werden bis heute aber als Meilenstein des Humanismus verkauft.

Die Sanktionen gegen den Irak töteten 500 000 Kinder, werden uns bis heute als Meilenstein der Befriedung der Welt verkauft.

Der Ukrainekrieg wird uns als irre Aktion eines Wiedergänger Hitlers verkauft, die nur durch seine physische Auslöschung geheilt werden kann.

Die Eskalation wird weiter gehen.

Der Wahlkampf in den USA wird entscheiden, wie weit.

Bis dahin sterben Menschen. Russen. Ukrainer. Keine deutschen Tastaturhelden.

Bist du bereit, selber deine Freiheit in einem ukrainischen Schützengraben zu verteidigen?

Bist du bereit, die 160 000 ukrainischen wehrpflichtigen Männer, die sich nach Deutschland gerettet haben, an die Front zu schicken?

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Heinz Niski

Hallo Klaus,

nachdem du mir das Recht auf eine Meinung zum Ukrainekrieg abgesprochen hast, interessiert mich dein moralischer Kompass in der Frage der ukrainischen Deserteure, Fahnenflüchtigen und Kriegsdienstverweigerer. Nach deiner Logik verlängern die objektiv den Krieg, das Leid und unterstützen mit ihrem Wehrkraft zersetzenden Verhalten direkt Putin.

Nun kann man zwar in der Ukraine auch Alte, Kranke Zwangseinziehen, in Deutschland müssten staatliche Organe diese Männer (bald wohl auch Frauen) an die Ukraine ausliefern. In Europa gibt es mehrere Hunderttausend, die sich dem Krieg entzogen haben. Allein diese Zahlen belegen, dass es ein Märchen ist, dass alle Ukrainer lieber sterben, als unter Putin zu leben.

Hand aufs Herz – würdest du in einem Begleitkonvoi als Demokrat und Freiheitsfreund, diese Männer zur Grenze bringen und ihnen ermöglichen, in den Schützengraben zu steigen?

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Klau.Holl.

 Du hast behauptet, das es hunderttausende seien. Woher hast Du die Zahlen? Imagination? Ich glaube nicht daran, bevor Du mir eine seröse Quelle nennst.
Deserteure und Fahnenflüchtige sind das gleiche. Wenn sie einen Eid geleistet haben und dann sich davon machen, dann müssen sie mit einer Haftstrafe rechnen, das muss aber rein individuell betrachtet werden.
Wer sich dem Wehrdienst entziehen will, weil er nicht töten will, aus religiösen oder Gründen des Gewissens, der wird in der Ukraine als Sanitäter eingesetzt. So wie in Deutschland das Gesetz es vorsieht, wenn es den V-Fall geben würde. Auch da werden viele gebraucht.
Das Zwangseinziehen von Kranken und alten Menschen, wenn sie nicht die körperliche Wehrfähigkeit haben, wird in der Ukraine nicht gemacht, das ist eine Lüge. Entweder schaust Du zuviel RT Deutsch oder beziehst Dich auf andere obskure und nicht vertrauenswürdige Quellen, weil sie Dir zusagen, dich in Deiner Meinung zu bestätigen.
In einem Rechtsstaat muss auch, nach einem rechtsstaatlichen Prozess, gewährleistet sein, dass Menschen, die sich einer Einziehung widersetzen, entsprechend der Ukraine zugeführt werden müssen. Wehrverweigerung ist kein anerkannter Asylgrund, wenn dieser Dienst nicht im Namen eines Unrechtsregimes ist. Einem jungen Russen Asyl zu gewähren, der nicht einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in der Ukraine kämpfen will, ist etwas anderes als die Verteidigung gegen diesen.

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Heinz Niski

viel Text, der sich aber um die Kernfrage herummogelt, wie du es moralisch bewertest, dass Ukrainer sich dem Krieg entziehen und damit nach deiner Logik Putin unterstützen. Deinen Versuch, mich aus dem demokratischen Diskurs auszuschließen, toppst du nun, indem du mir unterstellst, dass ich einseitige und unseriöse Quellen nutze. Hier die „unseriöse“ Quelle Bundesregierung, die Zahlen aus Polen, Rumänien, Russland usw. usw. kannst du dir gerne selber suchen. https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-915520

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Klau.Holl.

diese statistische Zahl sagt nichts aus, die kann jeder so benutzen wie er will.

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Klau.Holl.

 achso ich schließe Dich nicht aus dem demokratischen Diskurs aus. Es kann keinen Diskurs geben, ob wir den Ukrainern helfen. Denn wenn wir darüber diskutieren würden, dann würden wir genau wegen unserer Vergangenheit wegen Unterlassung schuldig.

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Heinz Niski

Na ja, es bringt nichts, wenn du noch einmal versuchen würdest deine eigenen Texte zu verstehen. Deshalb nur der Hinweis, dass es darum ging, wie wir helfen. Da lässt du nur die Option „Waffen, Waffen und noch mehr Waffen“ – während andere betonen, dass dieser Konflikt auch auf anderen Ebenen gelöst werden muss.

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Klau.Holl.

Und Waffen sind das, was die Ukraine am meisten und dringensten braucht. Und es gibt keine andere Lösung, solange Putin und seine Schergen in Russland an der Macht sind. Es wäre schön, wenn es andere Möglichkeiten gibt, doch mit Putin kann man keine andere Ebene als das Schlachtfeld finden. So wie bei Hitler.

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Heinz Niski

Du hast nicht mitbekommen, dass der Ukraine die Soldaten ausgehen? Wo lässt du dich informieren?

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The.Jörg.

Vor kurzem habe ich eine ukrainische Frau getroffen, die mit einem Sohn und einer Tochter nach Wismar geflohen ist. Sie hat sieben Kinder. 2 Töchter und ein Sohn sind jetzt in Lettland. 1 Sohn ist nach Slowenien geflohen. Nur eine Tochter hat es nicht geschaft und ist jetzt im Militäreinsatz und um die macht sie sich große Sorgen.

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bett.mei.

Ich beginne mal mit einem Zitat aus dem Focus:

„Anton „Toni“ Hofreiter (Die Grünen) ist kein Pazifist. Jetzt hat er erzählt, weshalb er seiner Wehrpflicht dennoch nicht nachkam.“

Bis Anfang 2022 dachte ich eigentlich, dass man als Mitglied der Grünen zwingend Pazifist sein müsse.
Weit gefehlt!
Bitte verzeiht mir meine Arglosigkeit, aber diese ist vielleicht auch meinem Alter geschuldet. In den 80er Jahren sah ich die „Grünen“ immer nur im Zusammenhang mit Sonnenblumen, „Frieden schaffen ohne Waffen“, Petra Kelly und strickenden Mandatsträgern im Bundestag.
Da die „Grünen“ nie meine Partei waren (ich wähle links, ohne einer Partei anzugehören), habe ich offensichtlich deren militante Entwicklung verpasst, die seit Februar 2022 ihren Höhepunkt offensichtlich noch nicht erreicht hat.
Die Austritte aus dieser für mich inzwischen unsäglichen Partei hielten sich merkwürdigerweise stark in Grenzen.
Was ist mit den Parteimitgliedern los? Gehirnwäsche???
Aber diese Frage wird Herr Matzkowski bestimmt besser beantworten können, als ich…

Herr H.: DAS IST NICHT UNSER KRIEG!

Und wenn Sie anderer Meinung sind, wird Herr Selenskyj Sie trotz Ihres körperlichen Defizits gerne an der Front willkommen heißen! Dort können Sie ja dann auch endlich Ihrer Wehrpflicht nachkommen!

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Heinz Niski

Die Grünen hatten, bis auf wenige Ausnahmen, immer (!) ein taktisches Verhältnis zur Frage der NATO, des Pazifismus. Gab es vor dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO im Kosovo noch Debatten bei den Grünen, hat sich das danach erledigt. Sie schaffen es deshalb auch bruchlos, mit Wahlplakaten wie „Keine Waffen in Kriegsgebiete“ sich selbst und ihr Klientel einzulullen, um dann über Nacht die Erkenntnis zu haben, dass nur Waffen in Kriegsgebieten Frieden bringen. Sie sind da völlig schmerzfrei und geschmeidig. Die switchen je nach Bedarf um. Heute Genderstern und Glottisschlag, morgen, wenn ihnen der Wind ins Gesicht bläst, wollen sie nichts mehr davon wissen. Der nächste Knaller wird die Zuwanderungs- Flüchtlings und Migrationspolitik sein. Nur noch völlig verstrahlte bei denen ignorieren, dass unsere Gesellschaft überfordert wird. Sie schaffen es auch, teures LNG Gas aus Russland und Amerika zu importieren und gleichzeitig zu behaupten, dass die Sanktionen Russland schaden würden. Die sind gestählt, mit den Widersprüchen des Systems zu leben, ohne dabei irre zu werden und sich gleichzeitig einen Platz an der Sonne zu sichern.

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Heinz Niski

So schnell kann es gehen. Über Nacht wird aus dem „Waffen, Waffen, Waffen, wir müssen Waffen in die Ukraine liefern“ ein polnisches „Wir liefern keine Waffen mehr in die Ukraine“!

Ob Anton Hofreiter nun umschwenkt und sagt: „Wenn die Polen die stärkste Landarmee Europas aufbauen, müssen wir auch aufrüsten, man weiß ja nie, wie sich die Dinge entwickeln!“

Was läuft da schief, aus der uneingeschränkten Solidarität (as long as it takes) mit der Ukraine wird nun ein Einfuhrstopp für ukrainisches Getreide, Waffen werden verweigert (Taurus), nicht mehr geliefert (Polen) oder die Annahme von der Ukraine selber verweigert (Leopard 2).

Im Stundentakt werden Minister, Stellvertreter, Beamte wegen Korruption entlassen, im Internet kursieren Videos von deren Söhnen, die mit ihren Cabrios unter den Palmen Monacos cruisen.

Schade, dass es keinen Blick hinter die Kulissen gibt, um das alles zu verstehen.

https://www.n-tv.de/politik/Polen-liefert-keine-Waffen-mehr-an-die-Ukraine-article24411809.html

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Mi.Rob.

Danke sehr für dieses schöne Gedicht.

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