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Jetzt auch das noch!

Vor ein paar Tagen erst haben englische Fußballfans die Stadt gelobt und wegen ihrer Gastfreundschaft gepriesen und hat man weltweit Gelsenkirchen Respekt gezollt, weil die Stadt zu „Swiftkirchen“ geworden ist und den Titel „Bad Rammstein an der Emscher“ eingeheimst hat, da crashen wieder bad news die gute Stimmung.

Was ist Sache?

Gegen den Landestrend ist die Zahl der Prostituierten in Gelsenkirchen nun schon im dritten Jahr rück-läufig! Von den offiziell 40 erfassten Sexarbeiterinnen in Gelsenkirchen waren 31 (77,5 %) Ausländerinnen, neun waren im Besitz eines deutschen Passes. Die meisten der ausländischen Prostituierten kommen, jedenfalls auf NRW bezogen, aus Rumänien.

Immer weniger rote Laternen in Fenstern, über Türeingängen oder in Campingwagen weisen in Gelsenkirchen also auf bezahlte Sexdienstleistung hin, aber eine neue rote Laterne ist für Gelsenkirchen hinzugekommen.

Was die Zahl der Einser-Abis angeht, liegt Gelsenkirchen an letzter Stelle in NRW. Nur 6,7% der Abiturienten in „Gelsenkörki“ haben einen Notendurchschnitt von 1,4 oder besser. Im Land NRW sind es 13,4% – führende Gemeinden sind Bonn (17,5%), Münster (17,3%) und Düsseldorf (14,4%). Bei uns ist also die Zahl der Einser-Genies, der kleinen Einsteins, Heisenbergs, Teslas oder Dr. Bernhard Grzimeks und Ben Cartwrights überschaubar. Und auch Lise Meitners, Catharina Valentes, Marie Curies, Jane Goodalls und Vera Rubins gibt es in Gelsenkirchen nur in geringer Zahl!

Fragt sich, ob es einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Trends gibt und worin er bestehen könnte? Und zu fragen bliebe auch, ob man diese Trends nur negativ sehen muss und nicht auch Positives daraus ziehen kann – etwa für eine städtische Marketingkampagne? Mit Slogans wie:

Gelsenkirchen – bumsfidel auch ohne Prostitution!

Schwache Leistung hat hier ein zuhause!

Rotes Licht: kennen wir nur von der Ampel!

 Sex and drugs and rock´n roll: Swiftkirchen ist auch ohne toll!

Um nach Bürgergeld zu fragen, muss man hier kein Einser-Abi haben!

Münster, Düsseldorf und Bonn: von Einser-Strebern halten wir gar nichts von!

Auch ohne Prostitution: Gelsenkirchen ist ein Freuden-Haus!

Aber leider steht zu erwarten, dass die Stadt wieder einmal miesepetrig auf diese neusten Statistiken reagiert, statt zu sehen, worin die Stärke Gelsenkirchens liegt: Aus wenig viel machen! Sich nicht anzählen lassen – und überhaupt nicht auszählen. Auch nicht, wenn man mal zu Boden geht! Ganz im Sinne des Klitschko-Liedes „Sonne“ von Rammstein

(Eins) Hier kommt die Sonne
(Zwei) Hier kommt die Sonne
(Drei) Sie ist der hellste Stern von allen

(Vier) Und wird nie vom Himmel fallen
(Fünf) Hier kommt die Sonne
(Sechs) Hier kommt die Sonne
(Sieben) Sie ist der hellste Stern von allen
(Acht, neun)
 Hier kommt die Sonne

Rammstein, Sonne

https://www.youtube.com/watch?v=StZcUAPRRac

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Von Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv

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2 Kommentare
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Jo.Scho.

Heimat des low performers … !

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Mi.Rob.

Gelten die 30% Rabatt bei ausländischen Prostituierten sofort äh.. unverzüglich?

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