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Mal wieder Fernsehen – Peter Brandt über Deutschland, die Brandmauer, über Putin und den Krieg

Kaum zu glauben, aber es gibt sie noch: Sozialdemokraten, die statt Hysterie, Moralismus und Dönerpreisbremse-Forderung, einen kühlen, analytischen Kopf bewahrt haben.

Kaum zu glauben, aber es gibt innerparteiliche Kritik.

Ganz in der Tradition seines Vaters Willy Brandt, spricht der Sohn sehr entschleunigt. Man kann die Ablaufgeschwindigkeit erhöhen, wenn man nervös zu werden droht durch den langsamen Fluss der Worte.

 

Peter Brandt, Sohn von SPD-Legende Willy Brandt, über Deutschland und die Brandmauer (Teil 1)

 

 

«Ein Europa-Feldzug? Völlig irreal!»: Peter Brandt, Sohn von Willy Brandt, über Putin und den Krieg

 

Teil 1

 

Teil 2

 

 

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8 comments

Ro.Bien. says:

Rechtfertigt das soviel Zeit mit dieser unsäglichen Weltwoche zu verbringen? Ich denke nicht. P. Brandt sollte doch wenigsens wissen, von wem er sich da für Eigenzwecke vor den Karren spannen lässt.

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Heinz NiskiHeinz Niski says:

Interessanter Gedanke. Ich denke, dass Peter Brandt das Werkzeug Weltwoche dazu genutzt hat, um Blickwinkel zu weiten. Er hat die Weltwoche vor den Karren „Ringen um Erkenntnis“ gespannt.

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Ro.Bien. says:

So naiv kann man doch nicht sein! Also: Haste den Chefredakteur mal erlebt? Der tickt nicht sauber und ist meiner Meinung nach rääääääächts konservativ. vielleicht sogar ohne konservativ.

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Heinz NiskiHeinz Niski says:

Köppel ist ein Spießer und Langweiler und AfD Gesundbeter. Wenn ich Unterhaltung haben will, schaue ich mir Julian Reichelt an, der bringt sogar mich noch manchmal ans Staunen. Zur Medienkompetenz gehört auch, dass man Informationen von vielen Seiten aufnimmt, einordnet und versucht, sich ein Gesamtbild zu erstellen. Ich bin übrigens nach wie vor schwer beleidigt, dass meine Regierung mir den Zugang zum Putin Fernsehen abgeschaltet hat. Das nur am Rande. Heute habe ich mir die Pressekonferenz von „Laut und Widersetzen“ angehört und fand es spannend, die Stellen zu finden, an denen zwischen wokem Gefühligen, stalinististisches hervorlugte. Da habe ich manche Sprachregelung gefunden, die mir soooo bekannt vorkam. https://www.youtube.com/watch?v=BYHMOexKpHU Man begegnet sich dann ein bisschen selbst. Na ja.. ich war ja weder woke noch stalinistisch, aber jung.

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Ro.Bien. says:

Das mache ich doch auch. Ich kotze jeden Morgen online in die BILDzeitung – die mir mal wieder als 1. den Gesichtätowierten Bergkamener präsentier, der vorgestern ins vegangen „Föllein (ausgerehent) Coffea dutzende Menschen mit Säuren bespritzte.
Aber ein Interview würde ich weder denen, noch Reichelt, noch Weltwoche geben!

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Heinz NiskiHeinz Niski says:

OK. Bildzeitung bekomme ich nicht mit, da muss ich passen. Ansonsten gilt: Man muss sich auch mit dem Teufel an einen Tisch setzen, vor allem, wenn man mit dem längeren Löffel der Wahrheit & Erkenntnis & Aufrichtigkeit aus dem gemeinsamen Suppentopf schöpfen kann.

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Ro.Bien. says:

da haste dich aber jetzt vor ner Antwort gedrückt.

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Heinz NiskiHeinz Niski says:

Nein. Reden, reden, reden. Die Kultur des Löschens, Blockens, Entfreundens, Ignorierens ist mir fremd. Aber ich kann auch die verstehen, die erst zuschlagen, zustechen, schießen oder sich ihre Bubble (Blase) aussuchen und alles andere von sich abschirmen. Die Kurzantwort ausdrücklich: Peter Brandt hat sich nicht funktionalisieren (vor einen Karren spannen) lassen, sondern einen wertvollen Beitrag zur Selbstfindung unserer Gesellschaft beigetragen.

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