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Große mediale Aufregung und Empörungsstatements aus der Politik gab es wegen der jungen Deppen und DeppInnen, die auf Sylt unter Drogeneinfluss dümmliche und unappetitliche Parolen skandierten.
In den sozialen Netzen überschlugen sich die Verurteilungen, zeigte sich Häme, weil einige der Skandierer ihren Job verloren und man wedelte mutig die Flagge der Weltoffenheit, der demokratischen Gesinnung, man war einfach GUT.
Dafür reichte ein bisschen Gratismut.

Ganz anders ist es bei dem Terroranschlag auf die Islamkritiker um Michael Stürzenberger, es gibt zwar auch die Verurteilung der Tat, allerdings gemischt mit Hinweisen, dass Stürzenberger es ja auch ein wenig provoziert hat. Extremist trifft auf Extremist. (Rainer Wendt, Polizeigewerkschaft)

Viel weniger Empörung, keine Stürme in den sozialen Netzen.

Manchmal sind die tapferen Demokraten mutlos, wenn es um die Verteidigung der Demokratie geht. Den Unterschied machen die Verhöhner, sind es wohlstandsverwahrloste Kaschmir Träger: MUT. Sind es religiös-ideologisch Verblendete mit Hang zum Faustrecht: Wegducken.

Mutig, eher vielleicht übermütig dagegen ist der Gelsenkirchener Christian H., der mit einer Israelflagge am Revers über die Einkaufsmeile in der Innenstadt geht. Hier ist es schon seit Jahren ratsam, weder Kippa noch Davidstern zu tragen, die Fahne Israels vor dem Rathaus wurde von den Freunden der Demokratie abgerisssen.

Charlie Hebdo ist immer und überall.


Harald Schmidt:

Der Journalist der österreichischen Zeitschrift sagte zu seinem Interviewpartner Harald Schmidt: „Sie machen kein Geheimnis aus Ihrem katholischen Glauben. Als Christ muss man Spott aushalten können. Ist der Islam zu empfindlich, was Witze über ihn betrifft?“ Schmidt antwortete: „Ich habe vollständig und mit Ansage die Finger davon gelassen. Weil mir früh klar war, dass Satire etwas für eine gewisse westliche Klientel ist, und dass es sinnlos ist, da zu missionieren. Ich lasse mir auch sofort Feigheit vorwerfen, aber ich meine, ich bin Conférencier und kein Heldendarsteller.“

Keine Witze über den Islam von Harald Schmidt


Islamist, nicht verifiziert aus RT Deutschland:

https://x.com/Hartes_Geld/status/1796563952358527052?mx=2

 


Dieter Nuhr:

Wer sich wie Dieter Nuhr kritisch zum Islam äußert, muss mit Anfeindungen von zwei Seiten rechnen. Von Seiten der Muslimorganisationen und von Seiten deutscher Medien, die es gar nicht gut finden, wenn jemand den Islam kritisiert. Ein Kommentar.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/dieter-nuhr-der-tapfere-kabarettist-3595651.html


Mathias Richling:

Spüren Sie nach den Anschlägen eine Schere im Kopf und denken, wenn ich das jetzt über den Islam sage, brauche ich künftig einen Personenschützer?

Nein, eine Schere im Kopf gab es bei mir noch nie und wird es bei mir nie geben. Für den Eventualfall würde ich mir aber einen Islamisten als Personenschützer nehmen.

 

„Über den Islam reden, führt zu körperlicher Gewalt“, sagt Ihr Kollege Dieter Nuhr. Können Sie diese Erfahrung teilen?
Viele sagen, über Dieter Nuhr zu reden führt zu körperlicher Gewalt. Auch diese Ansicht teile ich natürlich nicht.
Fürchten Sie Anschläge von islamistischen Terroristen in Deutschland?
Ja. Aber was sagt das schon.

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Von Heinz Niski

Handwerker, nach 47 Jahren lohnabhängiger Arbeit nun Rentner. Meine Helden: Buster Keaton, Harpo Marx, Leonard Zelig.

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Sim.one.

Der Artikel von Herr Kules ist wirklich erfrischend und authentisch. Er beschreibt, wie er sich entschieden hat, nicht als Heldendarsteller aufzutreten, sondern ehrlich und bescheiden zu bleiben. Seine Reflexion über Mut und die oft unrealistischen Erwartungen unserer Gesellschaft ist beeindruckend. Besonders gefällt mir, wie er die Bedeutung von echtem Mut und Integrität hervorhebt, ohne dabei plakativ oder überheblich zu wirken. Ein wirklich lesenswerter Beitrag, der zum Nachdenken anregt und die Wertschätzung für echte, unprätentiöse Stärke fördert.

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