KURZ UND KNACKIG: Zum sofortigen Verzehr empfohlen

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KARLWITTERTMORGENLUFT
BockwurstHarte Zeiten für Karl L., denn niemand interessiert sich im Moment mehr für seine Covid-Predigten. Wie gut für Karl, dass am Horizont nun die Affenpocken bedrohlich auftauchen, weswegen die Chancen nicht schlecht stehen, dass Karl vielleicht bald mal wieder sein Feldbett auf den Fluren der ARD- und ZDF-Quasselrunden aufschlagen kann. Erste Anzeichen von Panik in Kombination mit Lauterbachschem Unsinn finden sich bereits auf den Seiten des Berliner Senats, wo es u.a. heißt: „Erste Symptome der Affenpocken-Krankheit sind Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen und geschwollene Lymphknoten sowie ein Ausschlag, der häufig im Gesicht beginnt und dann auf andere Körperteile übergreift. Die meisten Infizierten erholen sich innerhalb mehrerer Wochen von der Krankheit, ein tödlicher Verlauf ist selten. Wenn Sie oben genannte Symptome haben, begeben Sie sich bitte schnell zum Arzt/zur Ärztin und tragen Sie vorsorglich eine FFP2-Schutzmaske.“***

HerrKules mutmaßt: Wahrscheinlich sind hier mit dem unsinnigen Hinweis auf FFP2-Masken Textbausteine aus besten Covid-Zeiten in den Text eingeflossen, denn anders als Covid-Viren werden die Affenpocken eben nicht durch Aerosole/ Tröpfcheninfektion übertragen, sondern über Schleimhautkontakt, wie er etwa bei engem körperlichen bzw. sexuellem Kontakt vorkommt, so dass zum Schutz ausdrücklich Maßnahmen des „Safer Sex“ beachtet werden sollen. Wobei sich natürlich wiederum „Safer Sex“ und das Tragen von FFP2 Masken nicht ausschließen, wenn man die Maske an den richtigen Stellen einsetzt!

19STUNDENUNDSIEBENMALUMSTEIGEN
Glaubt man den aktuellen Meldungen, haben sich seit dem Verkaufsstart bereits Hundertausende ein 9-EURO-TICKERT gesichert. Allein die Bahn hat nach eigenen Angaben in wenigen Stunden gestern bis zum Nachmittag schon rund 200000 der Tickets verkauft und will deshalb vom 1.Juli an 50 zusätzliche Züge einsetzen, was zu 250 Fahrten und 60000 Sitzplätzen mehr beiträgt. Der Haken bei der schönen Sache ist, wie hinlänglich bekannt, dass Fernzüge/ICE/ECE nicht mit dem Ticket genutzt werden dürfen. Wer mit diesem Ticket also ab dem 1.6. von Gelsenkirchen nach Westerland auf Sylt aufbrechen will und dabei auf die Regionalverbindungen angewiesen ist, muss 8 Stunden und 45 Minuten Fahrzeit mit vier Umstiegen einkalkulieren (Abfahrt 10:50 Uhr/Ankunft 19:35 Uhr/DB online-Auskunft). Vom tiefen Süden der Republik (München) braucht man etwas mehr Geduld, wenn man nach Sylt will: Fahrtzeit 19 Stunden und 31 Minuten, Anzahl der Umstiege: 7.

HerrKules meint: Wer an einem preiswerten Entschleunigungsprogramm teilnehmen und diverse Regionalbahnen und -bahnhöfe kennen lernen will, der ist mit einem solchen Ticket gnadenlos gut bedient, wenn er von GE oder München nach Sylt aufbricht. Da Sylt aber sowieso überbewertet, überteuert und auch ohne 9-EURO-Ticket-Reisende übervoll sein wird, ist das Ticket ein Anreiz, die Insel der vermeintliche Reichen und unvermeidlichen Schönen nicht anzusteuern, sondern mit dem Ticket der Bahnen und dem Rad Ziele in den nahen Regionen (Münsterland, Niederlande) anzufahren und sich preiswerter zu erholen als etwa in der „Sansibar“ (Sylt), wo laut aktueller Tageskarte die Currywurst mit Pommes oder Bratkartoffeln für sanfte 17 (in Worten: siebzehn) Euro angeboten wird.

VONVORURTEILENLÖSEN
DIE GRÜNEN, bei der Wahl in NRW von rund 10% der Wahlberechtigten gewählt, gelten ja gemeinhin als eine moralisierende Verbotspartei. Dafür wird man auch bei den Forderungspaketen, mit denen die GRÜNEN in die schwarz-grünen Koalitionspoker-Runden gehen, einige Belege finden. Die von Innenminister Reul geplante Ausstattung der Polizei mit Tasern wollen sie verbieten, ebenso zahlreiche geplante Umgehungsstraßen im ländlichen Raum und auch den einen oder anderen verkaufsoffenen Sonntag. Aber andererseits wollen die GRÜNEN auch so manches erlauben: Das Verbot, dass Windräder näher als 1000 Meter (Mindestabstandsregel) an Wohnhäuser heranrücken, wollen sie aufheben, das Reulsche Polizeigesetz wollen sie entschärfen , und den Konsum von Cannabis wollen sie für Erwachsene rasch legalisieren . Außerdem möchten sie, dass es mehr Stellen für „Genderforschung“ gibt und ebenso Alternativen zum Notensystem.

HerrKules polemisiert:
Besonders überzeugend findet HerrKules, dass mehr Genderforschung betrieben werden soll, schon alleine deshalb, weil ja im Stundentakt, wenn nicht schneller, immer neue Geschlechtsidentitäten hinzukommen, die alle noch erforscht werden müssen. Und warum sollen die Genderforschenden in der Mittagspause nicht mal in Ruhe und ohne Angst haben zu müssen, mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, eine Tüte durchziehen, um danach ganz entspannt weiter zu forschen. Auch könnten Menschen, denen Windräder immer näher auf den Pelz rücken, es als angenehm empfinden, wenn sie den Schlagschatten und den Geräuschpegel durch den einen oder anderen Zug am Joint nahezu als Entspannung empfinden. Und was das Warten auf den Bus, der im ländlichen Raum nur zweimal am Tag anhält, angeht: Warum nicht das Warten mit ein wenig Haschisch versüßen, nach dem alten Kiffer-Spruch: Hast du Haschisch in den Taschen, hast du immer was zu naschen!

***https://www.berlin.de/sen/wgpg/service/presse/2022/pressemitteilung.1209517.php

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Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv

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