Denn sie wissen genau was sie tun …

Dieses anbiedernde genderine Verschlucksprechen im Radio und Fernsehen ist nicht nur eine Beleidigung der Sprach- Sprech- und Hörästhetik, es zerrüttet mein Nervensystem, treibt meinen Blutdruck hoch, weil ich ständig zu Hilfe eilen will.

Ich möchte bei diesen Stoppern soufflieren, möchte verraten wie das Wort weiter geht, möchte mich empathisch verhalten und Stotterern gegenüber nicht ungeduldig sein. Die meiste Zeit verschwende ich aber mit Überlegungen, welche Geschlechter gemeint sein könnten, wenn ich mit XYZ_Innen Benennungen belästigt werde.

Ein Nebeneffekt dieser regredierenden Sprache ist, dass ich auf Aussagen und Inhalte nicht mehr achte, mich oft gedanklich ausklinke, manchmal auch konkret das Gerät abschalte, weil ich diesen Typ Mensch in seiner Mischung aus Belehrungs- und Belästigungssucht für nicht ernst zu nehmen, nicht satisfactionsfähig halte.

Dieser gallopierende Wahnsinn aus Gender – Woke – Dekolonisierungs- und Identitätspolitik hat aber auch Unterhaltungswert, wie das Beispiel der Übersetzung von Amanda Gormans Inaugurationsgedicht The Hill We Climb zeigt.

Der österreichische Standard schreibt:

Gorman-Gedicht: Deutsche Übersetzung in höchstem Maß missglückt

 

und zeigt, dass POC und Kopftuchhintergrund nicht unbedingt ein Qualitäts- und Befähigungsmerkmal sein müssen.

Diese „Safe-Space“ Generation weiß ganz genau, was sie tut. Sie wollen 1984.

 

Nachtrag: siehe auch den Beitrag im Deutschlandfunk 

Nachtrag II: siehe auch den Beitrag in Cicero

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Heinz Niski

Handwerker, Rentner,

32 Gedanken zu „Denn sie wissen genau was sie tun …

  • 2. April 2021 um 7:27
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    Es ist nur verständlich, wenn sich weiße Männer fortgeschrittenen Alters nur noch schwer an eine immer weiter sich entwickelnde lebendige Sprache gewöhnen können. Das ist allgemein bekannt, stört aber die jüngere Generation mal so überhaupt nicht in ihren Bemühungen, die Welt in einen besseren, vorurteilsfreieren Ort zu verwandeln. Ich bin sellbst immer wieder überrascht. 😉

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    • 2. April 2021 um 8:12
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      Die peinlichsten Erwachsenen waren immer schon diejenigen, die die jeweilige Jugendsprache okkupierten.

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      • 2. April 2021 um 11:46
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        Schon wieder ein Whataboutismus!
        Von „Jugendsprache kann hier überhaupt keine Rede sein!
        Bergriffe wie „Cringe“ oder „lost“ waren, glaub‘ ich, im letzten oder vorletzten Jahr in der Jugendsprache noch „in“. Da sie aber mittlerweile selbst mir bekannt sind dürften sie wohl schon wieder „out“ sein.

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        • 2. April 2021 um 11:55
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          Den Schritt habe ich direkt übersprungen. Cringe oder lost… nie gehört.

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  • 3. April 2021 um 13:20
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    @Ax.Strom.
    eigentlich alle Welt sagt, dass Übersetzungskriterien, die nicht mehr das Können & Einfühlungsvermögen in die Sprache und Kultur als Voraussetzung haben, ein Griff ins Klo sind. Es wird an der schwachen bzw. falschen Übersetzung des Gorman Gedichtes Zeile für Zeile belegt… und du behauptest, dass diese schlechte, unpräzise, verfälschende Sprache eine lebendige Fortentwicklung wäre… und dass alte Männer sich nicht an das neue gewöhnen könnten. Vorurteile pflegen würden. Sich gegen eine bessere Welt stemmen würden. Wir scheinen in verschiedenen Welten zu leben, verschiedene Wahrnehmungen zu haben.

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  • 4. April 2021 um 6:07
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    Whataboutismus oder: whatismalmit Eier suchen ?! Is doch Ostern. Und trotzdem, bin ich sicher, gibt’s Menschen, vornehmlich mit primär männlichen Geschlechtsmerkmalen, die ob dieser Tatsache dennoch Pech beim Suchen haben. Ostern und sonst auch. Aber hey, is voll nicht schlimm, weil is egal: we are all equal und so. Also ihr, ich nicht. Man möchte diesen wannabe intellektuellen Altersrassisten zu gerne nur mal den Krückstock in den Anus rammen, damit die mal checken, dass man durch das Konfabulieren längst überholter feministischer Theorie, noch sozialexkludierender daherkommt als Alice Weigel. Darfse aber praktisch nich, weil is politisch nicht korrekt. Mach ich aber trotzdem mal, weil Rassisten Arschlöcher sind. Und wenn das keiner sagt, dann wird das hier halt echt ungemütlich in diesem Land.

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    • 4. April 2021 um 9:06
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      Du hast ja so recht, denn:
      Manchen Menschen merkt man an, wie sie sich anstrengen müssen beim Zusammenkleben von Textbausteinen, die politisch korrekt, sprachlich wie Knallbonbons und dann auch noch selbstgerecht daherkommen sollen. Trotzdem gibt es an deinem Text einiges zu optimieren.Ich würde zb eher formulieren: Rassisten haben Arschlöcher, politisch Korrekte und Selbstbeweihräucherer auch, weswegen sie mit Rassisten schon mal etwas gemeinsam haben. Selbstveredler haben keinen Krückstock im Enddarm, aber im Kopf. Männliche Geschlechtsorgane sind Zuweisungen und biologistischer Unfug, passen aber zur gezwungenen Sprache. Ist aber nicht schlimm, Übung macht die Meisterin, und alle Riesen haben mal klein angefangen.

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  • 4. April 2021 um 9:34
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    a)Man möchte diesen wannabe intellektuellen Altersrassisten zu gerne nur mal den Krückstock in den Anus rammen, damit die mal checken, dass man durch das Konfabulieren längst überholter feministischer Theorie, noch sozialexkludierender daherkommt als Alice Weigel.

    b)Rücktritt nach Hatespeech und Gewaltfantasien bei Berliner Jusos.

    Ein Mitglied der Berliner Jusos hat im Internet darüber fabuliert, Jungliberale und „Vermieterschweine“ zu erschießen.

    c)männliche Gewalt- bzw. Vergewaltigungsphantasien gehören eigentlich nicht in dieses Magazin, sondern eher in ein Gespräch mit einem Therapeuten. Zumindest aber mit der Lebenspartnerin und dem Kreisverband sollte man abklären, ob das akzeptabel ist, denn solche Hassphantasien könnten durchaus nicht nur sozialexludierend, sondern auch justiziabel sein.

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    • 4. April 2021 um 11:41
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      Das riecht doch sehr nach dem Stilmittel des Wörtlichnehmen, nach Narrenliteratur, nach Eulenspiegel, Servantes, Grimmelshausen, Schelmenroman usw.
      Also alles alte, weiße Männer Scheiß, ausgeschwitzt auf dem Rücken von Sklaven und unterdrückten Frauen.

      Malestream.

      Solche (Wort)Verdrehungen gehören aus dem kulturellen Gedächtnis gelöscht oder wie Axe Stroble so richtig sagte: nur so schafft man eine bessere und vorurteilsfreie Welt.

      Wobei immer noch nicht geklärt ist, ob er hier nicht das Stilmittel der Ironie angewandt hat.

      Wahrscheinlich aber eher nicht.

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      • 4. April 2021 um 12:39
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        Vor allem klingt das nach einem B.M., der mir gerne sagen möchte, wie dumm und sprachlich unbegabt er mich findet. Das ist ok. Von einem alten weißen Mann, der es nur schwerlich akzeptieren kann, dass noch zwei drei andere neben ihm die Schule besucht haben, würde ich mir das natürlich eher nicht gefallen lassen. Glück dem, der Sprache in seinen Facetten versteht und Stillmittel, Sound und Kontext(!) zu interpretieren vermag. Viele können das nicht, die konfabulieren dann für eine bessere und vorurteilsfreie Welt, wie Axe Stroble so verheißungsvoll in Aussicht stellt. Ich bin da bei Axe, nur fürchte ich, ist der Weg etwas komplexer als Hass(!) auf alte weiße Männer zu kultivieren, indem das Sprachbild immer und immer wieder bemüht wird. Das macht viele Journalisten großer bedeuteter Tageszeitungen dann meiner Meinung nach zu echten Altersrassisten, weil es gerade modern zu sein scheint. Rassisten sind aber immer Arschlöcher, ganz gleich worauf sich der Hass auch bezieht. Das ist nicht justiziabel das so deutlich herauszuarbeiten, das Gegenteil ist es! In diesem Sinne frohe Ostern und viel Erfolg beim Eier suchen.

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        • 4. April 2021 um 12:48
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          @Den.Zitze
          ein wirklich tolles Ei habe ich heute schon gefunden, Welterklärer Sloterdijk streift und schweift durch den Wahnsinn der Zeit, sehr erbaulich… auch weil er die Hysterie Wellen und die Abwendung von der Vernunft betrachtet…. https://taz.de/Philosoph-Peter-Sloterdijk-im-Gespraech/!5763709/

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          • 4. April 2021 um 12:53
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            Ich auch! Allerdings wurde es im Körbchen vor die Tür gestellt. Is nix mehr mit jagen und wild so 😜 Euch allen frohe Ostern 🐣🐇

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  • 4. April 2021 um 13:03
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    ginge es doch um das, um eine immer weiter SICH entwickelnde lebendige Sprache… und nicht um die gesinnungsorientierte Orwell-Manipulation einiger Gehirnakrobaten (/-chirurgen?), die schon vor 42 (sic!) Jahren kunstvoll und gerecht verspottet wurde:
    Judith:
    Ich muß dir sagen, Rech. Jede antiimperialistische Gruppe wie die unsere muß eine solche Interessendivergenz innerhalb ihrer Machtbasis reflektieren.
    Rech:
    Einverstanden. Francis?
    Francis:
    Ja. Ich glaube Judiths Gesichtspunkt ist sehr Stichhaltig. Vorausgesetzt, die Bewegung vergißt niemals, daß es das unveräußerliche Recht eines jeden Mannes ist…
    Stan:
    Oder Frau…
    Francis:
    …oder Frau, daß er sich selbst verachtet.
    Stan:
    Oder sie sich selbst…
    Francis:
    …oder sie sich selbst.
    Rech:
    Einverstanden.
    Francis:
    Danke Bruder.
    Stan:
    Oder Schwester…
    Francis:
    …oder Schwester. hhh. Wo war ich?
    Rech:
    Ich glaube, du warst fertig.
    Francis:
    Oh. Richtig.
    Rech:
    Darüber hinaus ist es das Geburtsrecht eines jeden Mannes…
    Stan:
    Oder Frau…
    Rech:
    Warum hörst du nicht endlich mit den Frauen auf? So kommen wir zu keinem Ende.
    Stan:
    Die Frauen haben ein natürliches Recht, in unserer Bewegung eine Rolle zu spielen.
    https://youtu.be/JriQQkxWI9o

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  • 4. April 2021 um 14:04
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    @Den.Zitze
    „Von einem alten weißen Mann“
    Mit Verlaub: Aber ich denke, dass du ein #Neorassist bist.

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    • 4. April 2021 um 14:04
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      Kann man da operativ was machen?

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      • 4. April 2021 um 14:12
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        Abstand halten, sollte zunächst genügen. Möchte mit Menschen, die Hassideologie und Vorurteile nach Hautfarbe verbreiten auch nichts zu tun haben.

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        • 4. April 2021 um 14:18
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          Wenigstens einer, der hier meiner Meinung ist. Schau mal hier:

          https://alfa-telefon.de

          Kann ich sehr empfehlen.

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          • 4. April 2021 um 14:22
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            👍
            Wünsche Dir dabei viel Erfolg!

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          • 4. April 2021 um 14:27
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            @Den.Zitze Zitat „Glück dem, der Sprache in seinen Facetten versteht und Stillmittel, Sound und Kontext(!) zu interpretieren vermag.“ Zu spät, auf Facebook eh fast unmöglich. Zumindest wenn der Satz aus mehr als Subjekt und Prädikat besteht. 😏

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  • 4. April 2021 um 14:42
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    @ Heinz Niski Pech beim Eier suchen ist ja ok, aber Pech beim Denken ist mitunter problematisch.

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    • 4. April 2021 um 14:44
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      Mit einem Blick auf die Geschichte über den nationalistichem Kontext hinaus fällt auf, dass Pech im Denken mitunter auch Pech beim Tragen einer Brille bedeutet(e). #wehretdenanfängen
      https://www.deutschlandfunk.de/40-jahre-nach-dem-genozid-aufarbeitung-des-voelkermords-der.1148.de.html?dram%3Aarticle_id=421210

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    • 4. April 2021 um 14:44
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      „Sprache in ihren Facetten“ müsste es heißen, ich glaub‘ ich rufe mal beim Alphatelefon an und lass mich ma ganz unverbindlich beraten 😜

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  • 4. April 2021 um 15:32
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    @Mi.Rob.
    Mir ist nicht ganz klar, was du mir hier unterstellen möchtest, aber ich verweise auf die Kommentare oben. Am Verlauf erkennst du ( hoffentlich) meine kritische Position gegenüber überholter feministischer Theorie, die den alten weißen Mann generalisierend zum Hassobjekt degradiert. Hass gegenüber alten, weißen Männern ist aus meiner Sicht in vielen Fällen nichts anderes als Altersrassismus, der derzeit selbst in überregionalen Veröffentlichungen mit Rang und Namen grassiert. Wider besseren Wissens wird das Sprachbild vom alten weißen Mann immer wieder bemüht, um thematisch am Puls der Zeit zu bleiben. Wer sich als alter weißer Mann dagegen wehrt, erhält häufig die Diagnose „whataboutismus“ zu betreiben. Das ist genauso hohl wie das Bild vom alten weißen Mann, aber ebenso modern. Finde ich. Um meine Abneigung gegenüber (Alters-) Rassisten sprachlich überzeichnend auf den Punkt zu bringen, habe ich den alten weißen Mann dem unreflektiert hetzenden (Alters-)Rassisten sprachbildlich den Krückstock in den Allerwertesten stecken lassen. B.M. hat mir daraus folgend justiziable Vergewaltigungsphantasien unterstellt und das Gespräch mit einem Therapeuten und meiner Partnerin empfohlen. Sprachlich natürlich ambitioniert und absolut kunstvoll umschrieben. Ich weiß wie er es meinst. Ein paar Minuten später kamst du dann, um mir mitzuteilen, dass ich wohl ein Neorassist sei. Bitte erläutere doch den Gedankenübertrag deinerseits, damit ich das verstehe. Niemand muss meiner Meinung sein. Niemand muss meine Sprache und Sprachbilder mögen. Aber wenn ich in einem intellektuellen Kulturmagazin innerhalb von zwei Stunden durch die Kritik am (feministischen) (Alters-)Rassismus, vom sprachlich unbegabten Selbstdarsteller mit justiziablen Vergewaltigungsphantasien zum Neorassisten werde, dann müsst ihr mal gucken, ob das vielleicht nicht etwas drüber ist? Sei dir gewiss Michael, ich bin kein Rassist. Und wat is eigentlich mittem B.M. is der schon vom Eiersuchen zurück?

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    • 4. April 2021 um 15:33
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      @Den.Zitze.

      Das freut mich. Danke. Und tut mir leid für meine Worte, wenn Du die Formulierung awm ebenso ablehnst. Das habe ich dann falsch verstanden.
      Daher denke ich nicht, dass du ein Neorassist bist. Aber ich denke, dass man die Formulierung „alte, weisse Männer“ als neorassistisch bezeichnen kann.
      Ich habe mittlerweile ein anderes Format mit weiteren Kommunikationsebenen gewählt, weil z.B. hier Missverständnisse eher unterlaufen. das ist nun heute mir passiert.
      Frohe Ostern besonders Dir und allen sonst! 🥚🍀
      Weiteres Diagonaldenken unterlasse ich dann heute und in Zukunft besonders in der Öffentlichkeit besser, um auch in späteren Jahren Wohlbefinden zu genießen.

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      • 4. April 2021 um 15:49
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        Kein Problem, schön, dass ich es aufklären konnte. Schöne Ostern !

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  • 5. April 2021 um 10:47
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    So, nachdem nun wahrscheinlich alle Eier gefunden worden sind, in alle Eier getreten worden ist und alle Krückstöcke an den entsprechenden Stellen oder Körperöffnungen platziert wurden, man sich gegenseitig vergewissert hat, dass man alles nicht so meint und auf der Höhe der Zeit ist und eine Schule besucht hat, erlaube ich mir folgende Feststellung: keiner derjenigen, die hier Stellung bezogen haben und an Heinzens Beitrag Kritik geübt haben (was ihr gutes Recht und von uns ja gewollt ist, deshalb danke für die Beiträge), hat sich zum Ausgangspunkt geäußert, nämlich der Übersetzung eines Gedichts, die nach Auffassung eines Zeitungsartikels sprachlich völlig misslungen ist. Es ging ja ursprünglich um die Frage, ob es bei künstlerischen Produkten, und das ist die Übersetzung eines Gedichts eben auch, darum geht, dass sie jemand macht, der oder die ein Könner/ eine Könnerin auf dem Sachgebiet ist oder ob man dieses Kunstwerk nach anderen Gesichtspunkten von anderen Menschen übersetzen lässt (Hautfarbe, Herkunft, kultureller Kontext).
    Es wäre also schön, wenn zu diesem Ausgangspunkt auch mal eine Stellungnahme käme!

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    • 5. April 2021 um 11:04
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      du stellst hier eine rhetorische Frage, Schelm Bernd… die von dir alternativ benannten ‚anderen Gesichtspunkte‘ müffeln jedenfalls ansatzweise rassistisch 😉

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      • 5. April 2021 um 11:32
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        vielleicht sollte man eine neue Rassismus Definition einführen. „Guter“ Rassismus dient der Verbesserung der Welt, baut Vorurteile ab. Ein Werkzeug dabei ist die Sprachzensur, ein anderes die Festlegung, dass nur Betroffene andere Betroffene verstehen und spiegeln können.
        Kinder übersetzen Kinderbücher, Gynäkologen wechseln in die männliche Urologie usw.

        „Schlechter“ Rassismus ist alles, was die Empfindung atomisierter Gruppen stört, im Zweifel entscheiden people of color und andere sich unterdrückt, ausgegrenzt, benachteiligt fühlende Minderheiten darüber, ob „guter“ oder „schlechter“ Rassismus vorliegt.

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  • 5. April 2021 um 13:08
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    Der „Ausgangspunkt“ sollte doch normalerweise das sei, was ganz oben zu Anfang geschrieben wurde, oder täusche ich mich da?
    Ganz oben steht aber nichts von „[…] die Frage, ob es bei künstlerischen Produkten, und das ist die Übersetzung eines Gedichts eben auch, darum geht, dass sie jemand macht, der oder die ein Könner/ eine Könnerin auf dem Sachgebiet ist oder ob man dieses Kunstwerk nach anderen Gesichtspunkten von anderen Menschen übersetzen lässt (Hautfarbe, Herkunft, kultureller Kontext).[…] Sondern:

    „Dieses anbiedernde genderine Verschlucksprechen im Radio und Fernsehen ist nicht nur eine Beleidigung der Sprach- Sprech- und Hörästhetik, es zerrüttet mein Nervensystem, treibt meinen Blutdruck hoch, weil ich ständig zur Hilfe eilen will.
    Ich möchte bei diesen Stoppern soufflieren, möchte verraten wie das Wort weiter geht, möchte mich empathisch verhalten und Stotterern gegenüber nicht ungeduldig sein. Die meiste Zeit verschwende ich aber mit Überlegungen, welche Geschlechter gemeint sein könnten, wenn ich mit XYZ_Innen Benennungen belästigt werde.
    Ein Nebeneffekt dieser regredierenden Sprache ist, dass ich auf Aussagen und Inhalte nicht mehr achte, mich oft gedanklich ausklinke, manchmal auch konkret das Gerät abschalte, weil ich diesen Typ Mensch in seiner Mischung aus Belehrungs- und Belästigungssucht für nicht ernst zu nehmen, nicht satisfactionsfähig halte.
    Dieser gallopierende Wahnsinn aus Gender – Woke – Dekolonisierungs- und Identitätspolitik hat aber auch Unterhaltungswert, wie das Beispiel der Übersetzung von Amanda Gormans Inaugurationsgedicht The Hill We Climb zeigt.“[…]

    Ihr könnt also sogar nur zu zweit schon völlig an einander vorbei schreiben. Chapeau!

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    • 5. April 2021 um 13:20
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      Meldung im Radio:

      „Vorsicht auf der A1 zwischen Bramsche und Wallenhorst kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen.“

      Autofahrer:

      „Einer? Hunderte!“

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  • 5. April 2021 um 13:24
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    Franz Kafka, Kleine Fabel
    Ach“, sagte die Maus, „die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.“ – „Du mußt nur die Laufrichtung ändern“, sagte die Katze und fraß sie.

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    • 5. April 2021 um 13:34
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      Treffen sich zwei Jäger. Beide tot.

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