Sehr geehrte Melde App I Inn


seit mehr als 2 Wochen befindet sich ein verloren gegangenes Fragment von H.A. Schults sozial Fauna Trash People in der Küppersbuschstrasse 68. Leider für Sie auf unzugänglichem Terrain, weil nicht auf dem öffentlichen Gehweg, gleichwohl aber heiß begehrt von Schrottsammlern, fürsorglichen Rattenmüttern, Pyromanen verschiedenster Provenienz.
Vielleicht könnten Sie die Art Düsseldorf, Arte Cologne oder auch das Museum Buer einschalten, um dieses historisch einmalige Kunstwerk wieder zu einem Gesamtkunstwerk zusammenzufügen?
Gerne vor repräsentativen Gebäuden, um der Weltöffentlichkeit Zugang zu Zeitzeugnissen zu gewähren, die sonst nur den einfachen Bürgern vor die Tür gelegt werden.
Ich denke, dass das Hans Sachs Haus ein geeigneter Ort wäre, oder das MiR?

Was meinen Sie? Können Sie Muse sein?

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Heinz Niski

Handwerker, Rentner,

14 Gedanken zu „Sehr geehrte Melde App I Inn

  • 6. Oktober 2020 um 19:20
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    Einmal mehr macht der HerrKules-Beitrag deutlich, was die jahrzehntelange kulturelle Engführung durch die sozialdemokratisch kontrollierte Kulturverwaltung letztlich bedeutet: Innovatives, Erregendes, provozierend Kühnes, im besten Sinne Ab-Seitiges, das die ausgetrampelten Pfade der subventionierten Gefälligkeitskunst verlässt und nicht nach einer Förderung durch Kultur-Cents oder Quer-Subventionierung durch Kooperation mit offiziellen und halboffiziellen städtischen Veranstaltern strebt, egal ob sie sich als Jugendheim, freies Theater oder Kulturmeilenevent ausgeben, hat bisher in dieser Stadt noch kaum einmal eine Chance bekommen.

    Hier wird nicht auf „Schön-Wetter“ gemacht, hier führt sich niemand rektal als „freier Künstler“ bei den Mächtigen der Stadt ein, um in deren Enddarm wohlig-warm zu zerschmelzen und als Kulturzäpfchen ein paar feuchte Blasen zum Platzen zu bringen und uns diese dann als kulturelles Hochamt zu verkaufen.

    Hier zeigt sich Kunst, wie sie sein soll:

    ein Aufschrei, eine Attacke, ein Wutanfall, ein scharfes Messer mit gezackter Klinge – brachial, berserkerhaft, roh und ungeschlacht und in seiner Freiheit unbändig und von einer rohen Sinnlichkeit und empfindsamen Ästhetik zugleich.

    Hier bekommen wir gezeigt: JA, so sind wir, so leben wir, so schaffen wir, so ist Kunst ohne Maskerade!

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    • 6. Oktober 2020 um 20:24
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      meinen Dank für diese zutreffende Beschreibung der Situation in unserer Stadt. Gemeinsames Gesuhle im Urschlamm warmer Mittelmäßigkeit, die dann von noch mittelmäßigeren (Provinz) Politikern und *innen als Alleinstellungsmerkmal für GE hochgejazzt wird.

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    • 7. Oktober 2020 um 6:08
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      O weia. Was für ein Schwulst.

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  • 7. Oktober 2020 um 5:59
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    Diese Schaffens- und Ausdruckskraft des Künstlers ist derartig umwerfend, ich bin den Tränen nahe.

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  • 7. Oktober 2020 um 6:01
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    Ein herzhaftes lachen für den tollen Text, zugleich aber ein tiefes Seufzen über so ein asoziales Verhalten.

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  • 7. Oktober 2020 um 6:03
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    Auf der Kurt-Schumacher-Straße liegt auch ein Berg Müll von unseren Fachkräften die dürfen ja alles

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  • 7. Oktober 2020 um 6:05
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    Auch andere Straßen in Gelsenkirchen erfüllen den Anspruch einer “Kunstmeile”.Herzlich willkommen zB in Ückendorf.

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  • 7. Oktober 2020 um 17:54
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    Hatte nicht mal eine Reinigungskraft ein Kunstwerk von Beuys äh aufgewischt?

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    • 7. Oktober 2020 um 21:38
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      Nein, das ist eine Legende. Es waren SPD Mitglieder des Ortsvereins Leverkusen-Alkenrath.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys%E2%80%99_Badewanne

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  • 10. November 2020 um 20:14
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    Und täglich grüßt das Murmeltier.
    Alle paar Tage kreißt das Haus und gebiert Gebrauchsgegenstände.
    Wo kommen die her? Wo gehen die hin? Gibt es einen Sinn? Gibt es einen Möbelgott?
    Darf man diese Fragen stellen oder ist das schon Hate-Speech? HASS-Rede?





    Die passende MäMeAppIn dazu

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  • 13. November 2020 um 15:06
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    Allein es fehlt der Standort….und seit wann die Skulpturen das Viertel zieren…

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    • 13. November 2020 um 15:17
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      Na ja, nicht wirklich. Im Prinzip geht es immer um dieselben 2-3 gebärfreudigen Häuser. Und die kreißen sehr regelmäßig, weshalb die ratlose Diskussion um die nicht auffindbaren Verursacher wilder Müllkippen scheinheilig und verlogen ist. Wenn man es wissen wollen würde, könnte man es wissen. So aber schickt man lieber immer wieder die geballte Macht der Sozpäds, “Sprachvermittler”, Feuerwehr, Polizei etc. zum betüdeln an die Skulpturenfront.

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      • 13. November 2020 um 15:56
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        Und die Ecke ist nicht zu benennen? Eine seit mittlerweile sechs Jahren “bespielte” Müllkskulptur-Station liegt direkt im Kreuzungsbereich Auf Böhlingshof/Kirchstraße. Die illustren Erfahrungen Bulmker Bürger/innen, gewappnet mit GE-App und den darin beschriebenen Augenzeugenberichten, haben bis heute nur das Katz- und Mausspiel von Gelsendienste beschleunigt. Allein sie gewinnen das Spiel nicht…

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        • 13. November 2020 um 16:01
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          In dem Beitrag wird die Adresse genannt, die steht auch in der Meldung der Mängel App. Es ist aber wie du sagst: ein Katz und Maus Spiel. Nur dass hier die Spieler bekannt sind.
          Ändert aber nichts, weil die haben mehr Möbel als das Ikea Möbelhaus Essen im Haus und die scheinen einen Erlaubnisschein zu haben, diese auf der Straße lagern zu dürfen.

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