Skandal! Amsterdamer Forschungsinstitut bezichtigt HerrKules-Redakteur des Nose-Facing!

Von Peer Spektekels (Gastautor)

Das ist schon eine kleine Sensation: Das Amsterdamer Forschungsinstitut für Dekolonialisierung, Anti-Diskriminierung und „Weiß-Sein“- Forschung hat Filmschnipsel und Fotoaufnahmen entdeckt, die den ehemaligen Stadtverordneten der Grünen und Mitglied des Mir-Aufsichtsrates Bernd Matzkowski und heutigen HerrKules-Redakteur beim Nose-Facing zeigen.
Piet van Leuwenhart, Leiter des Instituts:

„Wir sind auf die Filmaufnahmen und Fotografien im Rahmen von Forschungen zur Diskriminierung im Kabarett gestoßen. Es geht hierbei um das Erzielen von Lachern auf Kosten von Minderheiten etwa durch blackfacing, yellowfacing und eben auch nosefacing. Die Aufnahmen zeigen M. mit einer überdimensionalen Nase bei Kabarett-Auftritten mit einem noch nicht identifizierten Bühnenpartner. Ist das schon skandalös genug, ist es erst recht bestürzend, dass sich M. – unseres Wissens nach – bis heute nicht von diesen Auftritten distanziert hat. In Zeiten von BLM ist das unabdingbar!“



Herr Kules fragte bei M. nach! Und der meinte, ob die Forscher in Amsterdam denn auch Edmond Rostand und Carlo Collodi des „Nose-Facing“ bezichtigen würden, denn deren Figuren Cyrano de Bergerac (1897 erschien Rostands Versdrama über Cyrano) und Pinocchio (1881) hätten schließlich auch große bzw. lange Nasen. Und sogar Literaturnobelpreisträger Thomas Mann habe seine Buddenbrooks-Figur Christian über den Verweis auf dessen vorspringende Nase eingeführt.
Auf die Frage, ob er sich von diesen alten Nummern heute distanzieren würde, meinte M.:

„Würden Sie G. Grass, wenn er noch lebte, auch fragen, ob er sich von seiner kleinwüchsigen Hauptfigur Oskar aus der Blechtrommel distanziert, nur weil sich heutzutage vielleicht Kleinwüchsige durch die Figur diskriminiert fühlen könnten.“

M. kündigte bei der Gelegenheit ein neues Solo-Programm an, in dem es um Rassismus gehen soll. Arbeitstitel: „Auch Mohrenköpfe wollen mal gegessen werden“. Er sitze dabei, ohne jeglichen Text, alleine auf einem Stuhl auf der Bühne und esse so lange Mohrenköpfe, bis er oder jemand im Publikum erbrechen würde. Einen filmischen Mitschnitt will er Piet van Leuwenhart und seiner Forschungsgruppe zukommen lassen!

Eine Stellungnahme von den Herausgebern des HerrKules-Magazins war bisher nicht zu bekommen!

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5 Gedanken zu „Skandal! Amsterdamer Forschungsinstitut bezichtigt HerrKules-Redakteur des Nose-Facing!

  • 29. September 2020 um 19:00
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    coole nasendildos. könnte ich euch mieten? ich frag nur für eine freundin.

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    • 30. September 2020 um 10:20
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      uns mieten?sind wir autos oder wohnungen? und zu welchem zweck? ja,ja: ich frage „nur“ für eine „freundin“? klartext bitte, butter bei die fische! meinst du denn, du bist die einzige, die „für eine freundin“ anfragt? konkretere vorschläge oder angebote unter dem stichwort „duo doppelzentner“!aber achtung! bis mitte november sind wir bereits ausgebucht!

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  • 30. September 2020 um 11:19
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    extreme Schnäuzering, find ich persönlich schlimmer

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  • 4. Oktober 2020 um 12:31
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    Nachdem sich die Komiker nun gegenseitig übertreffen in blackfacing Entschuldigungswettbewerben, höre ich von geänderten Spielplänen an Theatern. Othello abgesetzt!

    Max Raabe hat sein Palastorchester aufgelöst, zu viele Christen, die dort jüdischen Humor interpretierten.

    Erste Saxophone fliegen aus dem Fenster, obwohl als Kriegsmusikinstrument erfunden, wird es heute mit Jazz & Blues assoziiert. Welcher ernsthafte Musiker würde dem Shitstorm standhalten, der sehr, sehr bald los geht, wenn die roten Garden der guten & wahren Gesinnung entdecken, dass die Geschichte der Rockmusik umgeschrieben werden muss. Wilde, weiße Männer klauten in Kultur imperialer Absicht den Schwarzen die Musik. Hört meine Worte: es werden Jazz und Blues Plattensammlungen aus den Fenstern fliegen, Musik Streaming Dienste werden eingestellt werden. Therapiezentren werden entstehen für tausende und abertausende Künstler, die als Schauspieler in fremde Rollen (Personen) geschlüpft sind, als Schriftsteller Stereotypen verbreiteten, als Musiker andere Ethnien, Völker, Kulturen bestahlen.

    Und dann gibt es ja auch noch das Gender Ding. Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der Grünen?

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  • 5. Oktober 2020 um 20:17
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