Skandal Kommunal Skandal Kommunal

Wahlkampfzeiten tragen im besten Fall dazu bei, die eigenen Positionen und Lösungen von Problemen dem Wähler zu vermitteln. Natürlich wird der politische Konkurrent dabei zwangsläufig als weniger kompetent, als ein auf dem Irrweg Verlorener gelabelt, der Wählerkunde braucht solche Orientierungsmuster.

Im Gelsenkirchener Kommunalwahlkampf 2020 übertrafen gegenderte SPD Damen grüne Kandidatinnen im Wettkampf um die höchst mögliche Genderisierung der Sprache, bei Blumen- und Bienenwiesen gab es ein Kopf an Kopf Rennen, dafür trumpften die Grünen bei Fahrradwandertagen von einem zum anderen Stadtteil mächtig auf.

Irgendwo mitten drin war irgendwie die CDU mit irgendwas am Puls der Zeit dabei. Alle wollten die beste, bunteste, sicherste, sauberste Stadt der Galaxie noch bunter, besser, sicherer, sauberer machen. Den Wähler hat das kaum beeindruckt, er begnügt sich weiter mit Nummer 1 Ranking-Positionen bei Armut, Sterblichkeit, Kinderarmut, Arbeitslosigkeit, Bildungsferne, Sehnsuchtsziel von Armutswanderern zu sein, die dynamischste Orientalisierung des Stadtbildes der Republik vorweisen zu können.

Die AfD hat die SPD abgelöst, von der es früher hieß, dass man auch eine Mülltonne zur Wahl aufstellen könnte, in GE würde man die wählen. Man hört und sieht nix von dieser Alternative, aber sie bekommen 13 %.

Wenn alles so plätschert, Lösungen irgendwie nicht wie gebratene Tauben ins Maul fliegen, muss ein Skandal her. Das kennt man aus TV- und Streaming Serien, ohne einen knalligen Skandal, möglichst mit Sex, Korruption, wenn schon nicht echten, dann aber virtuellen Leichen im Keller, keine Glaubwürdigkeit vor dem Wähler.

Die alten SPD Politfüchse Jochen P. und Klaus H., erklärte House of Cards Serien Junkies, inszenierten flugs Skandal Knaller gegen die Bürgerlichen der CDU. Irgendwas mit Mafia oder Pizza oder Mussolini in Buer und irgendwas mit Palästinensertüchern und Israel Zombies anne Synagoge in Alt GE.

Es hat die Gelsenkirchener nicht wirklich beeindruckt. Reichte nicht mal zum Sturm im Wasserglas. Weil es weder Sex noch Crime gab, nicht mal nen neuen Zeugwart für den S04.

Dennoch, als harmoniesüchtelnder  Ausgleicher finde ich, dass alle zu gleichen Teilen ihren Skandal haben sollten.

Höchste, hohe und mindestens prominente SPD Amts- Würden und Ratsvertreter der Stadt scheuten sich nicht, ihre Zuneigung, Nähe, Verbundenheit zu einem in ihrem polit-kulturellem Dunstkreis erwachsenen verurteilten Volksverhetzer öffentlich zu bekunden.

Ich persönlich habe sie auf ihre fragwürdigen Beziehungen hingewiesen und schmunzelnd zur Kenntnis genommen, dass sie nach meinem Hinweis klammheimlich alle Verbindungsspuren zu diesem Fehltritt löschten.

Einzig Albert U. hat sich dafür bei mir bedankt und auch nachvollziehbar beschrieben, wie solche „Beziehungen“ zustande kommen und dass man nicht immer und jederzeit in Haftung genommen werden kann für ein um ein herum fließendes, ausuferndes Leben.

Das kann ich ohne wenn und aber absolut unterschreiben und habe bisher auch nie den Drang verspürt, die anderen hohen und höchsten SPD Vertreter für ihre „Fehltritte“ zu outen.

Die verhängnisvolle Sucht der GE-SPD, ihre eigene (absolut verständliche) Hilflosigkeit in übergriffige Angriffe auf alles, alle und jeden jenseits ihres Stallgeruchs umzuwidmen, macht nur noch müde und traurig. Vor allem, wenn sie dabei ausblenden, dass sie den selben Dreck am Stecken haben, den sie anderen vorwerfen.

Meine Bürgerpflicht wäre es ja, im Sinne der ausgleichenden Gerechtigkeit und Chancengleichheit, die betroffenen Persönlichkeiten hier und jetzt zu outen.

Allein….. ich bin kein Politiker, nur Humanist.

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Heinz Niski

Handwerker, Rentner,

7 Gedanken zu „Skandal Kommunal Skandal Kommunal

  • 21. September 2020 um 7:40
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    Hier wird offensichtlich auf den Aktivisten Taylan C. angespielt. Der hatte in der Tat eine große Fan Gemeinde, gespeist unter anderem aus SPD Kreisen von LaLokLibre bis in die höchsten Parteispitzen. Das war und ist bekannt und hat und wird nicht zu einem „Skandal“ führen.
    https://www.ruhrbarone.de/volksverhetzung-tod-und-hass-den-zionisten-bleibt-strafbar/107734

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  • 21. September 2020 um 11:55
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    Um nur eine Handvoll zu nennen: Venetia Horantzas, Melek Topaloglu, Adem Cucur, Helga Töpfer, Michael Niehaus, Ali Akyol, Aydin Kilinc sind nach wie vor auf Facebook mit Taylan C. befreundet. So ist das nun mal bei uns in Gelsenkirchen. Gleichzeitig verurteilte Volksverhetzer als Freund zu haben und Krokodilstränen zu weinen über den Antisemitismus.

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    • 21. September 2020 um 12:05
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      Die denken vielleicht…….
      Das hat er so nicht gemeint. Oder wir helfen nur bei der Resozialisierung. Oder die Verurteilung war ein zionistisches Skandalurteil. Oder er muss eine zweite Chance bekommen. Oder er wurde nur falsch verstanden. Oder er hat doch recht und sagt nur die Wahrheit.
      Wie auch immer, niemand der dort gelisteten Personen kann sich heute noch damit rausreden, von nichts gewusst zu haben.
      Diese Stadtgesellschaft hat etwas eigentümlich gespaltenes und das Beste: sie merkt es nicht einmal.

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  • 22. September 2020 um 18:59
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    BRAVO, selbst mit bescheidenen 3 Flaschen Methuselah Louis Roederer, Cristal Brut 1990 Millennium Cuvée intus (…zum günstigen LIDL Online Preis von 16.580€) hätte ich keinen besseren Text aus der Feder geschwungen. Das mein alter Alibi-Genosse Albert Ude
    eine positive Erwähnung findet überrascht mich nicht. Zählt er doch zu den letzten Sauriern dieser einstmals großartigen Partei.

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    • 23. September 2020 um 8:05
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      Alber U. ist ein sympathisches Schlingel-Schlitzohr. Nebenbei hat er mir öffentlich Gesinnungsnähe zu Islamofaschos wie Erdogan bescheinigt. Und nie zurückgenommen. Im Gegenteil, er meinte, dass ich in die Türkei auswandern solle, dort würde ich mich wohler fühlen als in GE.
      Ich habe mich nie getraut ihn zu fragen, ob er mir ein paar von seinen Pillen abgeben könnte. Oder von seinem Wein.

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      • 23. September 2020 um 8:30
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        „Symphatisches Schlingel-Schlitzohr“ gefällt mir.

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      • 24. September 2020 um 16:20
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        Meine Pillen willst Du nicht, Herr N. Und was den Wein betrifft: Kann nicht mit Preziosen aufwarten. Kein Cuvée, nur lupenreiner Primitivo aus Apulien. Kein Methuselah Louis Roederer, Cristal Brut 1990 Millennium. Und ganz schlimm: Es ist Alkohol drin. Das müsstest Du billigend in Kauf nehmen. Es ist ganz furchtbar.

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