Karl „Die Fliege“ Lauterbach: eine Fake-Biographie in Corona-Zeiten

Das Corona-Virus kennt – unter den Lebenden,  Genesenden und Genesenen –  Gewinner und Verlierer. Zu den Verlierern gehören Robert „Der Strubbelige“  Habeck und Annalena „Mein zweiter Vorname ist Plaudertasche“ Baerbock, Heiko Maas, der Bundesheimholungsminister und Enghosenträger des Jahres 2019, die Edelprostituierte Nitty Gritty, weil kaum noch Abgeordnete in Brüssel sind,  und die Tankstellenpächter. Es gibt aber auch Gewinner, z.B. die Lieferdienste, die Edelprostituierte Hairy Dirty, die sowieso ihre Dienste schon immer mobil angeboten hat (Hausbesuche),  und  Karl „Die Fliege“ Lauterbach von den Spezialdemokraten. Karl war ja praktisch weg vom Fenster, seit er bei der Wahl für den SPD-Vorsitz mit Nina Scheer zusammen nur schlappe 14, 63% geholt hat.

Seit Corona ist er aber der Schachtelteufel schlechthin geworden. Kaum ein Tag und schon recht keine Talk-Show, ohne dass der Fliegen-Karl vor die Kameras springt und verbal vor Mikros  ablaicht – und immer gibt er den „Hau drauf!“, der vor Lockerungen warnt, das Ende der Menschheit beschwört und sich für unverzichtbar hält –jedenfalls in der Rolle des Besserwissers und Klugscheißers!  Und cool ist er auch noch, denn ab und zu kommt er – ohne Fliege! Zeit für eine biographische Würdigung. Aber Achtung! Es gibt noch einen anderen Lauterbach, nämlich den Heiner. Und irgendwie ist mir manches vom Heiner in die Biographie vom Karl gerutscht. Hier ist also nichts gelogen, aber einiges falsch:

Karl kam als Sohn des wohlhabenden Sanitärunternehmers Hans Lauterbach in Köln zur Welt. Er studierte Humanmedizin, u.a. an der University of Texas at San Antonio (USA). Um sich sein Studium zu finanzieren, spielte er in drei Erotikfilmen der Reihe „Schulmädchenreport“ mit, wobei ihm seine medizinischen Kenntnisse durchaus von Nutzen waren. Seinen Durchbruch hatte er im Film „Männer“. Gefördert von der CDU-nahen Adenauer-Stiftung (!) erlangte er 1993 seinen medizinischen Abschluss  (Sc.D.). Lauterbach leistete im Kontext der Schwarzgeldaffäre eine Spende in Höhe von 10000DM an Helmut Kohl. Er trat – (Tschüss, CDU!) 2001 in die SPD ein und erhielt  2010 seine Approbation als Arzt. Seit 2005 wurde Lauterbach immer wieder per Direktmandat im Wahlkreis Leverkusen-Köln IV in den Bundestag gewählt.

Privat sind diverse Beziehungen (Heirat/Scheidung) zu verzeichnen. Lauterbach lebt am Starnberger See. Zu seinen großartigsten Leistungen gehört die Synchronisation der Rolle des „Papa Schlumpf“ in dem 1970 erschienenen Animationsfilm „Die Schlümpfe“.

 

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Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv

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