Endlich FFF-Forderungen erfüllt! Eine verbale Blutgrätsche!

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VERBIETET UNS ENDLICH ETWAS! (Text auf einem Plakat bei einer FFF-Demonstration im Herbst 2019)

Was einst, noch im Herbst 2019, bei FFF-Demos auf handbemalten Pappschildern von den Klima-Kinder-Kreuzzüglern als flehende Bitte durch deutsche Innenstädte getragen wurde, bevor selbige Plakate zumeist den städtischen Reinigungsdiensten zur Überlassung auf dem Straßenpflaster entsorgt wurden, ist nun seit Wochen eingetreten – dank Corona! Endlich ist den verwöhnten Schneeflöckchen, die die Eigenverantwortung für ihr Handeln so gerne an den Staat abtreten wollten, die Forderung nach Verboten erfüllt worden.

Keine Möglichkeit mehr für die Labertaschen, ihr Geld (nein, das ihrer Eltern!) in Clubs, Eisdielen, bei Konzerten oder bei irgendeinem „event“ auszugeben. Rausgehen und Party machen? Verboten!

Mit anderen Schneeflocken in angesagten Szenelokalen und bei  „Wir-müssen-das-Klima-retten-sonst-haben-wir-keine-Zukunft-mehr“- Gesprächsrunden über den kommenden Untergang  lamentieren, nein, pardon!  philosophieren? Verboten!

In Freundeskreis-internen „Warst-Du-auch-auf-der Demo-und-hast-Greta gesehen-oder-sie-sogar-berührt-das-hat-mich-so-elektrisiert“-Gefühlaustauschrunden über den kommenden Sommerurlaub auf die Kanaren oder die Malediven oder die nächste Kreuzfahrt emphatisch plaudern und ganz nebenbei die neue Streetwear-Kollektion  begutachten und sich über die Features des neusten Smartphones austauschen? Verboten!

Danke also, Corona!

Dass so ganz nebenbei in den letzten Wochen Grundrechte außer Kraft gesetzt oder teilweise eingeschränkt worden sind. Schulterzucken?

Dass die staatlichen Maßnahmen, fast alle ohne Parlamentsdebatten, aber vor allem ohne den Souverän, also das Volk, durchgesetzt worden sind. Unverbindliches Lächeln!

Dass sich im politischen Raum und in der Presse nur wenige warnende Stimmen hören lassen, die eine gesellschaftliche Debatte einfordern. Geschenkt!

Dass in Pressekonferenzen der Regierung stets der Eindruck erweckt wird, man müsse zu den Bürgern reden wie zu Grenzdebilen, deren Verstand nicht ausreicht, um komplizierte Problematiken zu verstehen,  so  dass es nötig ist, in einem naiven Singsang die stets gleichen Versatzstücken aneinanderzukleben. Grinsekatzen-Gesicht!

Widerspruch, Protest, Aufschrei – denn es geht doch um die Zukunft!Die nahe, die ganz konkrete, die Zukunft der nächsten zwei oder drei oder vier Dekaden!

Nope, nope, nope!!!!

Denn wir dürfen ja noch ins Netz, ans Tablet, an den Rechner – stundenlang, solange die Flat es hergibt!

Und dann denkt Schneeflöckchen nicht eine Sekunde daran, dass die Rechenzentren genauso viel Energie verbrauchen wie die globale Luftfahrt (die im Moment gegen Null tendiert). Und dass die Kühlanlagen der Rechenzentren (alle Server) in Deutschland weit über 10 Milliarden Kilowatt Strom verbrauchen!

Eisbären, Polkappen, Klima, Umweltsau-Omas?

Moment, ich schau mal bei Google nach!

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Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv

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Ma-Li.

Vielleicht ist der Redaktion Herrkules langweilig. Empfehle der Redaktion einen VHS-Kurs zur Erweiterung des Horizonts, z.B.
https://www.facebook.com/events/648115405969471/

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Heinz Niski

muss ich eine eigene Maske und einen eigenen Corona Test mit bringen oder wird der Vortrag gestreamt?

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Ve.Li.

Das mit den Sternen ist schwierig!

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Fr.Pre.

Blutgrätsche passt recht präzise

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So.Jo.Ti.

John Locke sagte einst, was hier passt: “Auch der geringste Zweifel lohnt den Triumph über blinde Leichtgläubigkeit.”

Allerdings. Mit Michel Foucault würde ich meinen, dass die Kritik an FFF nicht nur einem strengen Nützlichkeitsanspruch folgt, sondern den Vergnügungen und Entschädigungen, die mit der Kritik als Imperativ der Tugend verbunden sind.

Vice versa kann die Kritik von FFF so verstanden werden, wie es Foucault formulierte: Sie will als Polizei auftreten, kann ihr Gesetz aber nicht durchsetzen.

Beiden gemein ist die kritische Haltung als Tugend. Die Kunst nicht dermaßen regiert zu werden.

Foucault: “Wenn man diese Bewegung der Regierbarmachung der Gesellschaft und der Individuen historisch angemessen einschätzt und einordnet, dann kann man ihm, glaube ich, das zur Seite stellen, was ich die kritische Haltung nenne. Als Gegenstück zu den Regierungskünsten, gleichzeitig ihre Partnerin und ihre Widersacherin, als Weise ihnen zu mißtrauen, sie abzulehnen, sie zu begrenzen und sie auf ihr Maß zurückzuführen, sie zu transformieren,ihnen zu entwischen oder sie immerhin zu verschieben zu suchen, als Posten zu ihrer Hinhaltung und doch auch als Linie der Entfaltung der Regierungskünste ist damals in Europa eine Kulturform entstanden, eine moralische und politische Haltung, eine Denkungsart, welche ich nenne: die Kunst nicht regiert zu werden bzw. die Kunst nicht auf diese Weise und um diesen Preis regiert zu werden. Als erste Definition der Kritik schlage ich also die allgemeine Charakterisierung vor: die Kunst nicht dermaßen regiert zu werden.”

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Mi.Ro.

Demonstrieren ist doch nun mittlerweile verboten – von daher alles gut.

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So.Jo.Ti.

Demonstrieren sei verboten, so Michael Robionek und B.M. schreibt: Keine Demos mehr. Was ist mit diesem Land bloß los? Wie können solche Meinungen in die Welt gelangen? Gut, als Meinung ist es kein Fake. Aber fakeartig ist mir schon auch nicht geheuer.

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So.Jo.Ti.

Die Rechtslage in NRW: Es gibt kein komplettes Demo-Verbot, da es eine Ausnahmeregelung gibt.

Interessanterweise könnte eine Demo in NRW möglicherweise stattfinden. Denn nach § 11 Abs. 2 der Corona-Verordnung NRW gilt:

“(2) Die nach § 3 der Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz zuständigen Behörden können für Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz Ausnahmen zulassen, wenn die Veranstalter die Einhaltung der für den Schutz der Bevölkerung vor Infektionen erforderlichen Maßnahmen (insbesondere Mindestabstände) sichergestellt haben.”

Die Polizei setzt diese Ausnahme in NRW wie folgt um:

“Das Land NRW hat alle öffentlichen Veranstaltungen verboten.
Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein. Diese können nur bei einer individuellen Prüfung auf ihre Notwendigkeit stattfinden. (!!)

Zuständig für entsprechende Entscheidungen nach dem Infektionsschutzgesetz sind Städte und Gemeinden als örtliche Ordnungsbehörden.”

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Ve.Li.

weil hier jeder Idiot meint, dass er was dazu zu sagen hat und sich dazu berufen fühlt, noch eins drauf zu setzen, Anstatt mal richtig hin- und zu zuhören. Alles Mr. Wichtigtuer.

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