Nehmen Sie sich 1,32 Minuten Zeit!

Aber Achtung:  Triggerwarnung!

Wenn Sie den Link anklicken, könnte Ihr Weltbild zerstört werden! Denn es zeigt, wie Seenot geschaffen wird!

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Bernd Matzkowski

Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv

4 Gedanken zu „Nehmen Sie sich 1,32 Minuten Zeit!

  • Reimar Menne
    13. Juli 2019 um 22:30
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    Bedeutet? Hat noch mal – was – mit Weltbild zu tun?
    Ach, da soll ich selbst darauf kommen: Sogenannte Flüchtlinge sind gar keine; sogenannte Seenot ist gar keine sondern inszeniert; Sea watch, und Leute wie Rackete sind nützliche Idioten der Schlepper?
    Immer dieselbe Tendenz! Mitleid und Helfermut werden denunziert.
    Na ja, man bleibt sich treu, das fordert die Identität! Aber bisschen langweilig wird’s schon, wenn die Pointen sich wiederholen.

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    • Heinz Niski
      14. Juli 2019 um 21:50
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      Ethik

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  • Reimar Menne
    14. Juli 2019 um 22:56
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    Danke für den Hinweis; was bleibt ist eine persönliche Entscheidung – auf der einen Seite individuell für die Rettung, weil ja aktuell wirklich Menschen sterben, wenn man sie nicht rettet, auf der anderen Seite für ein staatliches Ziel, Gesetz und Strafrecht zu verteidigen aus abstrakter Einsicht in höhere Notwendigkeiten (welche zumindest nicht unumstritten sind, sondern stimmungsbasiert entstanden sind). Die Zuordnung zu A- oder B-Ethik scheint ja den Autor auch nicht ganz zu befriedigen, weil er in dem konkreten Entscheider Anteile von beiden Ethiken wiederfindet und die Zuordnung zu verschiedenen Intelligenz- oder Verantwortungsgraden auch nicht einfacher geworden zu sein scheint. Polarisierung scheint damit auch nicht besser begründet zu sein.

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  • Bernd Matzkowski
    15. Juli 2019 um 9:43
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    unter Bezug auf den Artikel/Link Ethik

    „Besonnen, klug, weise, wer ist das?
    In nichts unfromm sein, wer kann das?
    Aber die das Maul groß aufreißen,
    mit blutigen Schlägen wird´s denen gestopft!“
    (Sophokels, Antigone – Schlußverse des Chors)

    Sophokles` „Antigone“ zeigt ein Gedanken- und Rollenmodell: Kreon ist in seiner Verteidigung der Staatsräson in Hybris gefangen, Antigone ebenso in ihrem moralischen Rigorismus. Wie Kreon seinen Sohn von sich stößt, so tut es Antigone mit ihrer Schwester Ismene. Beide aber vollziehen das von den Göttern über sie gesetzte Schcksal (Chor: „Es gibt nichts zu flehen, Du erfüllst, was dir verhängt ist.“ ).
    Von Antigone bis Frau Rackete besteht eine Verbindung im „Selbsthelfertum“, das literarisch etwa in Schillers Karl Moor und Kleists Michael Kohlhaas Gestalt gefunden hat. Selbsthelfertum heißt zu meinen, sich über Gesetze hinwegsetzen bzw gegen sie verstoßen zu können, gerechtfertigt durch eine vermeintlich höhere Moral, die der Selbsthelfer für sich in Anspruch nimmt.
    Vom Einzelfall gelöst und auf die gesamtgesellschaftliche Ebene transportiert ist aus der Inanspruchnahme einer „höheren Moral“ geschichtlich aber eine Kette von Katastrophen und Verbrechen herzuleiten, angefangen bei der höheren Moral der christlichen Eroberer Lateinamerikas über die Herrschaft des Fallbeils in der Franz. Revolution oder die Weltbeglückung der Menschheit durch die Eiferer der kommunistischen Weltanschauung.
    Es gibt eine Hybris der Staatsräson – aber eben auch eine des moralischen Rigorismus.

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