Ich bin heute nicht zur Arbeit gegangen. Ich glaube nicht, dass ich morgen gehen werde.

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, weshalb es gut ist, von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Die Frei Arbeiter Innnen Union, eine anarchosyndikalistische Gewerkschaftsförderation von Frauen, Lesben, nicht-binären, trans und inter Personen, empfiehlt am Freizeitzentrum Revierpark Nienhausen, systemüberwindend einfach mal nicht arbeiten zu gehen.

Große Teile der Bürgerschaft folgten spontan diesem Aufruf.

Der Wind des Wandels weht in Gelsenkirchen, die Welt schaut auf uns. Lasst uns im Bett bleiben für die Überwindung des Systems, des Kapitalismus, des Parlamentarismus.

Wir ziehen uns die Bettdecke noch mal über die Ohren für den Frieden, gegen Unterdrückung und Ausbeutung.

Kann mir mal jemand Frühstück ans Bett bringen?  

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Heinz Niski

Heinz Niski

Handwerker, Rentner,

3 Gedanken zu „Ich bin heute nicht zur Arbeit gegangen. Ich glaube nicht, dass ich morgen gehen werde.

  • Bernd Matzkowski
    6. Juni 2019 um 12:30
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    1. macht das nicht schon etwa 1/4 der Gelsenkirchener Bevölkerung (don´t go to work)
    2. der Vogel auf dem Plakat ist kein Pfau, der ja auch nicht FAU geschrieben wird
    3. die Frau , die im Bett liegt, kann immerhin Englisch, hat also mal eine Schule besucht:Oder sie ist Engländerin; dann ist ihr Status bei uns unsicher, wenn der Brexit doch noch kommt
    4. schon Bartleby sagte: I would prefer not to

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  • Heinz Niski
    6. Juni 2019 um 13:21
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    Was dem einen sein Bartleby, ist dem anderen sein Stachanow.

    Gelsenkirchen schafft die Verschmelzung der BEIDEN! Im Bett! GE-Transgendert und metamorphisiert zum Homo Ludens. Mindestens aber zum Homo Dormiens. Guckst du bei Langeweile: ÜBERSETZER
    Vielleicht sind wir aber doch nur gelähmte Reisende durch diese Welt, die wie der kleine Häwelmann könnten, wenn sie denn wollten…. aber nicht wollen, weil sie das müssen überwunden haben?

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    6. Juni 2019 um 20:50
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    Ich möchte dazu etwas schreiben. Es gibt Arbeitsplätze, von Menschen gemacht, die so unsäglich anstrengend sind, daß ich mich frage: warum brauchen wir zusätzlich zu dieser Anstrengung Akkord? Warum? Und dann gibbet jene Menschen – Arbeiter, Kollegen – die sogar dafür sorgen, dattse noch schneller sind als die Kollegen. Und dann muß man iwie mithalten in dieser schnellen Schnelle. Mach ma einen auf ruhig.

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